´ Akira's Geschichten

Sonntag, 4. November 2012

Kleines Reiseresumee vom 1.11.12 und 2.11.12



Ich weiß, hier gab es länger nichtsmehr zu lesen, allerdings gab es auch nichts, über das ich berichten könnte. Ausser vielleicht ein Review zu meinem neuen Handy oder zu Borderlands2. Beide sind übrigens verdammt gut und Borderlands2 hat einen epischen Endboss.
Der Grund warum ich nun allerdings wieder tippe ist ein Treffen mit den Leuten von TWLOHA. Ich sammle nur noch Sabine in Hamburg und Daniel in Bremen ein und dann Gehts nach Bochum. Unterwegs tippe ich bereits auf dem Handy die ersten Eindrücke, weswegen anfangs immer ein Ort und Zeittag davor ist. Ab Hamburg habe ich aber sowohl mein Orts als auch mein Zeitsinn verloren. Das spielte sich aber irgendwann zwischen Hamburg Donnerstag 12:30 und München Freitag 23:00 Uhr ab

4:19 München:
Es war schon früh. Oder immerhin sehr spät, wenn man bedachte das Schlaf Mangelware war diese Nacht. Wenigstens kam das Taxi pünktlich, sogar 8 Minuten zu früh. Und 4 Minuten später war ich 9 Euro leichter. Was tut man nicht alles.
Da ich zum ersten mal um 3:50 Uhr an einer U-Bahnstation war, war ich auch noch leicht irritiert als diese noch geschlossen war. Ja sowas gibts hier in München. Geschlossene U-Bahnstationen.
Auf Jedenfall bin ich dann erstmal den Kilometer zur nächsten gelaufen. Die hatte dann schon offen, war ja auch 10 Minuten später.
Und als wäre die Nacht nicht schon chaotisch genug, geht einer meiner In Ears nichmehr und eine Gruppe von Blutsaugern schaut mich an als wäre ich ein Leckerbissen. Ach ja, Halloween. :-D

6:54
Mittlerweile bin ich seit gut 1:40 Minuten unterwegs mit dem ICE689 Richtung Hamburg Altona und Bremen. Das Ganze ist ein redesignter 2 er und für mich somit Neuland. Aber interessant zu sehen. Informationsdisplays in den Grosraumwagen, eine Abgeänderte Sitzbauweise und gefühlt mehr Platz für Gepäck sprechen für sich. Dafür werde ich wohl noch mindestens ein mal den Platz wechseln müssen. Trotz der frühen Stunde ist der Zug gut ausreserviert. Und die Neubaustrecke Ingolstadt Nürnberg macht eh Spaß. 280 an der Spitze also Höchstgeschwindigkeit für den 2er. Genial.
Mittlerweile werde ich auch zunehmend wacher, mag an den 20 Minuten Nickerchen liegen. Im Zug habe ich Jochen kennen gelernt. Scheint ganz nett zu sein und so habe ich immerhin bis Fulda Gesellschaft.
Hell wird es langsam auch und offenbart die nebelverhangene fränkische Landschaft. Mal schauen wann ich das erste mal die Sonne sehe heute.

Bei der Ausfahrt aus Kassel hatte etwas komisch geklappert und seitdem hat mein ICE684 was an Laufruhe ab Tempo 180 eingebüßt. Irgendwie ein ungutes Gefühl, aber was willst machen. Kann ja auch an den Schienen liegen die hier einfach noch nicht saniert und auf Tempo 320 angepasst sind.
Ansonsten genieße ich meine Fahrt durch bisher 3 Bundesländer ( Bayern, Hessen und Niedersachsen) von insgesamt 6 Bundesländer die ich bis morgen früh durchfahren haben werde. Gegen Mittag kommen dann nochmals 3 dazu.
Langsam macht sich das frühe aufstehen auch bemerkbar. Ich denke das schon locker 12 Uhr ist. Dabei ist es aktuell erst 9:18. Gute 1,75h noch bis Hamburg. Langsam bekomme ich Hunger.

Die restliche Fahrt verlief relativ unspektakulär und der ICE machte auch keine keine Zicken mehr. Sehr zu meiner Erleichterung.
In Hamburg angekommen lief es dann wie immer. Ein paar Bettlerinnen wollten mir Rosen verkaufen und die üblichen Taxifahrer trachteten nach meinem Leben. So sehr ich die Stadt auch liebe, aber wenn sie mich umbringen will, passt das wohl einfach nicht. Schade eigentlich.

Zeit genug um groß in Hamburg Sightseeing zu machen blieb leider nicht. Ich brauch in der Stadt mal wieder ein paar Tage. Dringend. Aber bloß nicht allein. Dazu später mehr. Nach einem kurzen Mittagessen bei Asia Hung (Als Bahner hat man mittlerweile in ganz Deutschland seine Standardlokale ;) )
Wenig später kam dann auch Sabine dazu und - OMG es tat schon irgendwie verflucht gut sie mal wieder zu sehen - der IC 2311 lies dann auch nicht überdurchschnittlich lang auf sich warten.
Allerdings war's nichts mit trauter Zweisamkeit. Total typisch für diesen Tag hatte ich wohl ein "Labert mich alle zu, ich bin's gewöhnt und setzt euch bloß zu mir" Schild auf der Stirn und zwei mittelalte Frauen setzen sich dazu. Das Merkwürdige: Ich hätte schwören können sie schon mal irgendwo gesehen zu haben. Mittlerweile Rebellierte ich auch schon gar nicht mehr gegen die unliebsamen Abteilmitbewohner an, es hatte im ICE ja auch nicht viel gebracht außer das ich mich viermal umsetzen musste.
Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen waren sie auch noch sehr kommunikativ und somit war das ganze mehr eine Vierecksunterhaltung. Schade, im Nachhinein hätte ich Sabine wirklich gerne mehr Zeit gewidmet... Egal, next time würde ich sagen.
In Bremen sammelten wir dann Daniel ein und setzten unsere Fahrt dann nach Bochum fort. Allerdings sollten wir dort nie ankommen, da wir spontan in Dortmund ausstiegen. Und zwar bei bestem Regen-/Nieselwetter und gefühlten 2-3°C. Einladend war anders aber wir machten das Beste draus wie ich fand.
Später ging es dann nach Bochum-Langendreer mit der S-Bahn für das Meet&Greet mit Chad Moses von TWLOHA.
Kurzzusammenfassung: Er hatte drei grandiose Überraschungen für uns Deutschsprachige dabei:
- Deutschsprachige T-Shirts (Klingt zwar ein bisschen schräg auf deutsch, aber das ist man ja von der deutschen Sprache schon gewöhnt.)
- Deutschsprachige Postkarten
- 15% Rabattgutscheine für den US Shop um die Zollentgelte und Versandkosten zu kompensieren, wenn es denn schon keinen europäischen Shop gibt

Und ich liebe sein "Sweet!" oder "Awesome". Ach ich liebe die Englische Sprache sowieso.

Außerdem hat er bei mir das unglaubliche Gefühl da gelassen, dass er wirklich gerne öfters in Deutschland wäre und "die Amerikaner" uns wirklich ein bisschen als Teil sehen und gerne sehen, was wir Zwei (Naja, mehr Sabine. Ich stelle mittlerweile ja quasi nur noch die Technik und fungiere als Person im Impressum) da auf die Beine stellen. Und ganz ehrlich: So einen Motivationsschub hatte ich diesbezüglich auch gebraucht. Dass man einfach mal gesagt bekommt: "Hey, ihr seid genauso ein Teil davon und wir wären wirklich gerne öfters bei euch."

Das Konzert im Anschluss hatte Sabine schon sehr schön beschrieben Worten ala "Krach, Krach mit ein bisschen Melodie, Krach mit guter Performance und Oh Sleeper legten was gutes hin" (Freies Zitat aus dem Kopf. BITTE BITTE NICHT KREUZIGEN)
Die Wartezeit verging in Dortmund im McDoof eigentlich ganz gut und ich war sogar trotz 24h wach echt munter. Außer eines leicht verwirrenden Zwischenfall und der Tatsache, dass man TicTacToe oder wie man das nennt nicht leicht übernächtigt spielen sollte (Wie zum Henker hatte sie das hinbekommen :D) verging die Wartezeit ruhig und relativ schnell wenn man bedenkt das es pi mal Daumen 3-4h waren die Überbrückt werden sollten.

Zurück im IC traute ich meinen Augen nicht. Die Leute lagen echt überall. Soviel zum Thema der erste IC um 3:21 Uhr wird schon leer sein. Pfeiffendeckel. Wenn denn jeder 4 Plätze belegt ist der auch bald mal voll bis unters Dach. Naja, wir haben relativ zeitnah dann auch einen Platz gefunden und zu Mindestens ich habe die meiste zeit der 3h Fahrt durchgeschlafen um dann gegen 7 Uhr wach in Hamburg anzukommen. Sabine hat sich direkt in den Zug auf dem Gegengleis Richtung Heim geschlichen (Übertrieben gesagt, aber ich konnt's verstehen das sie mir den Kaffee schuldig bleibt :D).
Ich und Daniel haben dann noch ihren legendärer Prinzessin LillyFee Kuchen im McDoof gefuttert und ich habe mir noch einen Kaffee gegönnt. Daniel ist dann bald darauf auch in Richtung Heim verschwunden und ich bin spontan nochmal zu den Landungsbrücken. Nachdem ich dort schon mindestens..... 4-5 Jahre nicht mehr war und sie eigentlich schon letztes mal sehen wollte gings spontan in die S3 Richtung Pinneberg mit Ziel Landungsbrücke.

Hätte ich gewusst das es mich erstmal vor Lachen/Weinen durchschüttelt und meine Stimmung total in beide Richtungen zerlegt, hätte ichs wohl bleiben lassen. Aber wie sagt man? Hinterher ist man immer schlauer. Also so fluchtartig in den nächsten ICE Richtung Berlin gesetzt und weg. Tja, da dachte man, dass man über Hamburg als Stadt so gut wie weg ist und dann geben einem 15 Minuten die Gewissheit, dass es nicht die Frage ist OB ich irgendwann in dieser Stadt lebe sondern nur wann ich dorthin ziehe. So ein bisschen ärgern tut mich das ja schon.
Das und die Tatsache das ich mal wieder, als mir das klar geworden ist mich dem nicht gestellt habe, sondern feige Richtung Berlin Abgehauen bin. So Typisch ich...


Berlin war dafür locker und zwanglos wie immer. Ich habe über Wlan am HBF schon mal meine Bilder hochgeladen, sodass ich das nicht daheim machen musste.
Maik am Alex getroffen, kurz die günstigsten InEars von Creative meines Lebens erworben und Windows 8 Kullis gemobst. zu Mittag gegessen und von meinem HH Schock erholt.
Berlin ist zwar auch echt genial, aber so zum wohnen und Leben reizt Hamburg durch die Gemeinsame Vergangenheit einfach mehr. Berlin ist nichtsdestoweniger zusammen mit Maik immer grandios und riecht verdächtig nach mehr ;)
Genauso wie HH. Verdammt, ich bin doch ein Nordlicht wies mir scheint. Was mache ich also hier unten?


Die Rückfahrt war angenehm. Von Berlin bis Bamberg hatte ich im ICE quasi ne 1 Zimmer Wohnung. 6er Abteil für mich, abgedunkelt. Eine Tür weiter die Toilette und im nächsten Wagen die Küche. Leben wie es sein sollte. Ich hab mich in dem ICE1 auch echt wohl gefühlt. Viel zu heimisch eigentlich. Mir fehlt das subtile rattern der Züge und die Ansagen auch echt irgendwie.... Naja, kann ja nicht in Zügen wohnen. Auch wenn die 2 Tage Züge eigentlich eine super Wohnung abgaben und dieses schöne "Willkommen zuhause" austrahlten.

Ab Bamberg kamen dann wildfremde Menschen dazu mit denen ich mich gleich mal Unterhalten habe, als würde ich sie schon ewig kennen. Die haben mir auch erstmal gepflegt ein Bierchen nach dem anderen ausgegeben. Alles in allem ein sehr genialer Abschluss

Naja, Dezember geht's ja auf die nächste München - HH - via irgendwas - München Tour. Freue mich schon ;)




Donnerstag, 19. Juli 2012

Neuer Ort, Alter Geruch



Zu Ägypten könnte ich noch stundenlang berichten. Die Kurzfassung: Diese Kultisten wollten doch wirklich Echnaton zurück auf diese Welt bringen. Doch mit vereinten Kräften konnten wir dies verhindern.... Oder zumindest heraus zögern.
Wir hatten sogar noch Zeit eine Sightseeingtour in den Höllendimensionen zu machen. Allerdings weniger Sight-seeing und mehr Ass-saving. Wicker war nämlich schon wieder in Schwierigkeiten geraten und wir mussten ihm mal wieder den Allerwertesten retten. Zusammen mit Nozomi, Drakia und Xarvar ist uns das auch geglückt. Allerdings habei ch das Gefühl, dass die Höllenbereiche, die wir betreten immer tiefer liegen. Zumindest die Umwelt wird immer lebensunfreundlicher und die Dämonen immer Stärker. Aber die Kamera funktioniert noch problemlos.





Und danach war sogar noch Zeit für ein Durchschnaufen am Lagerfeuer. Ich weiß nicht wann ich das letzte mal so zur Ruhe gekommen bin.



Allerdings hatte ich einen komischen Traum in der Nacht. Das Verrückte: Am nächsten morgen lagen 2 Fotos auf meinem Tisch.




Leider klingelte das Handy am nächsten Morgen viel zu früh und viel zu laut. Mein Gott bin ich urlaubsreif, aber scheinbar gibts das nicht in dem Tätigkeitsbereich. 60h Schichten sind ja auch ganz normal.


Jemand meinte wohl dass im Internetcafe hier in Seoul ein ehemaliger eSportprofi sitzt der Kontakte zu Orochi haben sollte.
Mehr kann ich hier über die nicht ausreichend verschlüsselten Kanäle nicht schreiben. Ausser das die Spur mich nach Transylvannien geführt hat. EUROPA. Ich bin zwar nun schon eine Weile dort. Um genau zu sein eine Knappe Woche, aber fassen kann ich es irgendwie immer noch nicht. Vor ein paar Monaten war Südkorea für mich noch unerreichbar. Seitdem war ich in den USA in Afrika und in Europa. Wäre es nicht immer mit Lebensgefahr verbunden wären, wäre das echt ein verdammt geniales Leben. Allerdings.... Anders könnte ich das glaube ich gar nicht. Dadurch dass man dauernd erwarten muss, dass einen etwas anspringt, ist man dauernd angespannt und ich habe dadurch keine Zeit Gedanken nach zuhängen. Was bei mir glaube ich ganz gut ist. Ich scheine auch auf zu blühen. Dadurch dass ich immer 100% geben muss und immer am Limit zu sein, fühle ich mich gut ausgelastet.

Mein erster Eindruck von Transylvannien war ja, dass es nicht viel anders als Kingsmouth zu sein scheint. Immerhin hing schon wieder dieser Geruch von Verwesung in der Luft. Allerdings wurde schnell klar, dass hier Schlimmeres als "normale" Zombies rumlaufen. Strigoi. So nennen sie die Rumänen. Vampyre. Blutsauger. Ich selbst hatte mal als Kuei Jin von ihnen gelesen. Jetzt stand ich ihnen gegenüber. Zum Glück größtenteils wieder in meiner Lieblingszusammensetzung Drakia, Xarvar und Ich. Langsam habe ich das Gefühl, dass wir schon sehr gut aufeinander abgestimmt sind.

Allerdings haben wir uns seit 2 Tagen aus den Augen verloren und ich kam zu einem Trailerpark mit Strigoijägern. Und dort in der Nähe ist auch eine Anbindung in die hohle Welt.



Mir gefällt Rumänien ja sehr gut. Ich glaube ich werde dort nochmal zum Urlaub zurückkehren wenn das alles vorbei ist. Mein persönlicher Favorit bis jetzt:

Die Ruinen einer alten Stadt. Dort sind zwar Schreckgespenster unterwegs, aber ich finde die Athmosphäre dort einfach unbezahlbar. Aber seht doch selbst.





Ich bin momentan im Trailerpark untergekrochen und werde mich dort erstmal ausruhen. Over and out.




Mittwoch, 11. Juli 2012

Chargeschichte: Ägypten

Anmerkung der Redaktion: Ich hatte spontan Lust meinen ersten Tag (3 1/2 echte Stunden) in Ägypten festhalten. Das ganze ist aus der Sicht meines Charakters geschrieben. Da die erste Ladung an Screenshots von TSW gegessen worden ist, sind sämtliche Screenshots nachgestellt.


Ich hatte mich schon auf Ägypten gefreut als ich in den blue Mountains aufgeschnappt habe, dass es dort auch okkulte Probleme gibt. Solomon Island hatte die Hilfe zwar nötig und ohne die Note an "kontrolliertem Chaos" - wie es die Drachen nennen - hätte Beaumont, der von einer mythischen Klinge kontrolliert wurde, wohl nicht nur SOlomon Island sondern den ganzen Globus zerlegt.

Ich war jedenfalls sehr froh als ich aus dem Silent Hill Szenario nach Seoul zurück beordert worden war und dort von der Stimme zu einem Polizeirevier in der Nähe geschickt wurde. Über dass, was dort passiert ist möchte ich allerdings nur eins sagen: Warum zur Hölle Irrenhäuser?" Apropos Hölle: Ich hoffe, dass dieses Höllentor an der stürmischen Küste das Einzige war, das sich öffnete. Den Schwefelgestank bekommt man ja nirgends mehr raus.

In diesem Irrenhaus hatte ich eine Tafel gefunden, welche der Professor dem ägyptischen Raum zugeordnet hat und somit begab ich mich am nächsten Morgen gleich nach Ägypten. Durch Agartha natürlich. Die Zeit für den Flug hatte ich ja zum schlafen genutzt. Zumal in der Gegend eh kein Flieger mehr geht.




Das Agarthaportal befand sich in einer Art archäologischen Ausgrabung. Hätte nicht gedacht, dass sowas wirklich mal einen Nutzen hat. Archäologie meine ich. Aber hätten sie nicht gegraben, wer weiß wo ich dann rausgekommen wäre. Unter 5 Metern Sand verschüttet?

Oben angekommen wurde ich direkt von Sonnenschein, Hitze und dem dortigen Volk, den Marya in Empfang genommen. Genauer gesagt von einer.
Was ich auch nie gedacht hätte: Das Klima in der Wüste tat verdammt gut, ich weiß nicht genau wie lange ich in Solomon Island war, aber dort gab es definitiv zu wenig Sonne. Ein Sonnenmensch war ich zwar nie, aber das tat trotzdem mal wieder gut.


Diese Marya erzählte irgendetwas von einem Kult und drückte mir gleich mal die Aufgabe aufs Auge, Vorräte zu sammeln, 4 Leute zu suchen und den Kult zu dezimieren.

Drei Schritte weiter hatte ich auch einen Grund sauer auf den Kult zu sein. Der wollte nämlich nicht reden, die Anhänger rennen direkt mal mit gezogenen Schwertern auf einen zu.
Scheinbar war die Rebellion in Ägypten gegen die Regierung nur ein Deckmantel. Das Gaia hier mindestens genauso gestört wurde in ihrem Gleichgewicht. Wie weit sie gestört wurde. Nochmal ein paar Meter weiter klärte sich dann auch, dass diese Kultisten einen komischen Deckogeschmack haben. Ich mein... C'mon Brennende Menschen an nem Pflock? Das ist nicht nur eklig sondern auch sowas von abgedroschen.

Als ich dann in die Stadt al-Merayah kam fühlte ich mich eher wie im Irak. Brennde Autoreifen, Schüsse und Scharfe Bomben soweit das Auge reicht.


Letztere entschärfte ich, da die Maryas genug damit zu tun hatten ihren Krieg gegen die Marya zu führen. Was mich bei dem Einfall geritten hat weiß ich allerdings auch noch nicht.

Im Stadtzentrum angekommen mietete ich mir zuerst eine Nische im "Giza". Dort traf ich auch einge schräge Personen. Da wäre zum einen eine Agentin des Aton der das Wasser bis zum Halse steht und die mit uns kooperiert und mir Informationen über ein Ritual der Jünger des Aton zuschob, welches ich auch gleich unterbrach.





Die Verräter gibt es allerdings auch auf der Seite der Marya. Die Besitzerin des Giza bat mich einige davon aufzudecken. Einer davon sorgte für eine Regelrechte Schnitzeljagd und Agentenaktion mit schleichen und Sprengfallen umgehen.
Ich weiß zwar nicht ob ich ihr trauen kann, aber hier scheint es mir noch am Sichersten. Zumal sie das hereinbrechen der geheimen Welt sehr locker nimmt und meinte, dass Videospiele und Kinofilme sie weit genug abgehärtet hätte, dass es sie nicht weiter stört wenn Atons Jünger vorm Stadttor Randale machen.

Achso, die Abgesandte des Rats habe ich auch gefunden. Ehrlich gesagt überraschte sie mich. Ich hatte eine Autorität erwartet. Sie wiederum war ganz locker. Und meinte, dass der Rat von innen heraus unterwandert worden wäre.





Zum Abschluss des Tages bin ich noch einem Hinweis von der Besitzerin des Giza nachgegangen. Dieser führte mich zu einer Dattelplantage. Und ich traute meinen Augen nicht. Die Kultisten reicherten die Datteln mit Schmutz an. Zum Glück konnte ich es immerhin verzögern indem ich die aktuelle Ernte sowie 3 LKWs zerstörte.



Und mal so unter uns. Die Insekten in Ägypten haben auch leichte ÜBergröße. Ich sollte Drakia mal ein paar Proben besorgen. Vielleicht bekommt sie den Grund des Wachstums raus.


Aber Ägypten bietet auch super schöne Aussichten. Die meisten Dächer sind begehbar und OH MY GOD. I Love this sight.





Alles in allem ein doch sehr chaotischer Anfang in Ägypten, aber durchaus sehr effektiv. Ich muss mich definitiv dahinter klemmen, wo diese Kultisten überall sind.

Als könnten alte Götter plötzlich macht ergreifen. Tze Tze Tze.

Achso, eine Sache hatte ich noch gefunden:

Sonntag, 17. Juni 2012

TSW Chargeschichte: Hinterhoftreffen



Bisher veröffentlicht:
1. Einführung in den Charakter
2. Erstes Treffen
3. Flashbacks
4. Gutbezahlte Stelle
5. Nachtliche Unruhe
6. Zusammenkunft
7. Willkommen in Seoul
8. Die Drachen
9. Gefunden?

Ayumu wurde seiner Meinung nach viel zu früh von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Er hatte erfahren das er von den Drachen zum Kalvera Kartell gelotst wurde und hatte dort vom Zeremonienmeister endlich Antworten bekommen. So wusste er nun, dass die Drachen eine von 3 dominierenden Geheimgesellschaften ist, aber sich immer wieder neu formiert und die derzeitige Form noch nicht lange existiert. Ihm wurde auch gesagt das diese “Vision” ein Flashback war. Dadurch wurde ihm gezeigt, dass er dieses besondere Etwas in sich hatte. Auch wurde seine Vermutung bestätigt, dass es sich dabei um Tokyo handelte. Er erlebte den angeblichen Bombenanschlag auf das Hauptquratier der Orochi Group. Bevor Ayumu ging hatte er eine Adresse bekommen, die nicht weit von ihm entfernt zu sein scheint und eine Art Übungsraum beheimaten soll.
Diesen wollte er sich einmal näher anschauen und verließ die Wohnung.

Wenig später stand Ayumu dann vor einem roten Torbogen welcher von 2 Wachen flankiert wurde. Beide hatten eine Art grüne Uniform an mit einem Symbol darauf. Laut Google Maps war die gesuchte Adresse allerdings hinter diesem Torbogen.
Naja, Frechheit siegt bekanntlich. Und mehr als den Durchgang versperren werden sie wohl auch nicht. Oder etwa doch?
Kurzerhand durchschritt er also den Bogen und wurde von den beiden Wachen nur kurz gemustert. Ayumu bog um eine Ecke der Gasse und fand sich auf einem Innenhof wieder. In der Mitte des Innenhofes stand ein relativ kleiner Baum und die Begrenzung waren 3 große, allerdings traditionell asiatische Gebäude. Ayumu bemerkte auch die 2 Gestalten, die am Baum standen. Sie hatten beide grüne Mönchskutten an, was ja nichts schlechtes oder auffälliges ist, allerdings waren ihre Münder mit schwarzen Fäden durchzogen.
Was zum? Erinnert mich an dieses Bild aus Silent Hill, das mir ein Klassenkamerad damals in Tokyo zeigte. Bin ich hier direkt in eine Horrorshow gekommen?
Die zwei Mönche musterten ihn und zeigten auf die Tür eines der Gebäude und Ayumu schaute sich diese daraufhin an. Neben der Tür stand Dojang und auf seinem Zettel stand dies ebenfalls und so trat er ein. Er fand sich in einem Hölzernen großen Raum wieder der in an die japanische Baukunst in seinem Dorf erinnerte. In der Mitte lag Kies aus und am Ende der Halle waren Dummies aufgestellt und an der Seite standen diverse Schusswaffen und Munition. Vor dem Kiesbett saß ein - der ersten Einschätzung nach - Kriegermönch. Ayumu schritt weiter in die Halle und sah sich weiter um.
“Mein Name ist Dae-Su. Ich unterrichte die, die hierher kommen, denn sie sind lernbereit. Ich unterrichte sie in der Kunst des Weges. Aus Chaos resultiert Ordnung. Sie sind ein Drache. Einer von vielen Regentropfen am Beginn einer Flut, die das Übel, das über diesem Land liegt tilgt. Aus Ruhe herraus kommt eine große Macht, Macht die wir zur Veränderung und zum überleben dieser dunklen Tage brauchen. Aber nun Schaue dich um. Du hast hier alle Waffentypen und alle warten darauf, das du dich für die entscheidest, die dir am liebsten ist”
Dae-Su mustert ihn.
“Aber über Schwerter scheinst du ja schon das meiste zu wissen. Allerdings sehe ich dem kleinen Regentropfen an, dass er noch nicht weiß, wie er mit seinem Anima umzugehen hat. Hier nimm dies und probiere es mal an einer der Puppen aus.” Dae Su gab Ayumu ein altes Schild und Ayumu stellte sich damit vor eine der Puppen. Er merkte, wie etwas in ihm in das Schild floss und sich in seiner Faust sammelte. Er lies der Energie freien Lauf und verpasste der Puppe eine schnelle Schlagfolge.
Das ist ja interessant. Mit diesem Schild scheint man die Energie, die sich sonst ungeplant entlädt wirklich bündeln zu können. Zumindestens dürfte das die Erklärung für diese grünliche Entladung sein und für die Tatsache, das meine Schläge ordentlich was an Wums dazubekommen haben.
Ayumu hängte sich das Schild auf den Rücken und trainierte so noch eine Weile.
“Das soll für heute genügen. Der Drachenkopf will dich sehen. Gehe einfach raus und dann Rechts. “
Ayumu verbeugte sich und verließ das Dojang.

Wenig später stand er in einem anderen traditionell asiatischem Raum aus dunklem Holz das nur spärlich durch Kerzen und Laternen ausgeleuchtet wurde.
“Entschuldige die harte Behandlung, aber zeit ist knapp und wir können uns den Luxus der Samthandschuhe nicht leisten.” Eine schlanke Frau trat aus dem Schatten. Neben ihr saß ein kleines Kind. “Sie sind jetzt teil eines großen Ganzen. Den Drachen. Jeder hier ist das. Der Kopf” Sie deutete auf das Kind. “Der Mund” Sie deutete auf sich “und die Klauen, das Feuer” Sie deutete auf Ayumu. “Unsere Rivalen im Rat von Venedig - Die Templer und Illuminaten - streiten sich darum, wer die Geheimnisse von Kingsmouth als erster aufdeckt. Aber ihnen fehlt der Flügelschlag eines Schmetterlings. Und den werden Sie - unser neuer Rekrut - übernehmen und ihren Nutzen für uns unter Beweiß stellen.” Das Kind machte eine Handbewegung “Und jetzt gehen sie. Nehmen sie einen Privatjet oder ein Fahrrad”
Die Unterhaltung war gelaufen und so verließ Ayumu ohne ein Wort zu sagen mit einer Verbeugung den Raum.

Montag, 11. Juni 2012

[TSW Chargeschichte] Gefunden?



Bisher veröffentlicht:
1. Einführung in den Charakter
2. Erstes Treffen
3. Flashbacks
4. Gutbezahlte Stelle
5. Nachtliche Unruhe
6. Zusammenkunft
7. Willkommen in Seoul
8. Die Drachen

Wenig später saß Ayumu wieder im Zug. Dieses Mal ging es nach Jonggak, denn dort in der Nähe sollte laut seinem Handy die besagte Adresse sein.
Er hasste die Zugfahrten im Moment, denn je länger er sich fragte was das denn alles soll, desto weniger Sinn machte es für ihn.
Warum wurde gerade er nach Seoul geschleppt? Wer sind diese Drachen? Und warum zeigen sie sich ihm nicht einfach sondern veranstalten so eine Schnitzeljagd. Ihm gefiel das alles nicht wirklich. Aber er hatte hier sowieso keine andere Chance und so spielte er eine Weile mit.
Soweit er das beurteilen konnte, fuhr er gerade einmal quer durch die Stadt. Zu Mindestens hörte er gerade ein „Central Station. Long Distance Services“ durch den Lautsprecher. Wenigstens konnte er englisch, denn mit dem Koreanisch was die meiste Zeit ertönte, konnte er wenig anfangen.
Sein Handy piepste. Diese App hatte sich seit der Ankunft schon öfters als sinnvoll erwiesen. So wusste er immerhin wo er die Ubahn verlassen musste.
Als er an die Oberfläche zurück kam wurde Ayumu erst einmal von Wolkenkratzern begrüßt.
Wie lange habe ich das schon nichtmehr gesehen? Ich bin scheinbar doch ein Großstadtmensch. Ich war viel zu lange in diesem Dorf. Der da vorne scheint sogar eine Aussichtsplattform zu haben? Ob man da…. Sein Magen knurrte nochmals Is ja gut. Mensch Mensch Mensch, wie kann man nur so einen nervigen Magen haben?
Widerwillig machte er sich also auf den Weg, dabei wollte er doch so gerne mal einen Überblick über diese Stadt bekommen.
Ayumu wunderte sich, denn als er um 3 Ecken lief war er schon wieder in einer sehr viel flacheren und ärmer wirkenden Gegend gelandet und gefühlte 10 Minuten später stand er also vor einem kleinen, sehr traditionell scheinendem Restaurant.
Viel schien ja noch nicht los zu sein also setzte er sich und wenig später drückte eine grinsende Bedienung eine Karte in die Hand. Sie redete wie ein Wasserfall, leider verstand Ayumu kein Wort und so sagte er nur. „Excuse me, I don’t understand a word, but I want to have a look at the menu first”
Sie schien zu verstehen da sie verbeugend von dannen zog. Ayumu blätterte derweil durch die Karte und war erleichtert, dass immerhin eine Auswahl an Speisen bebildert war und lies seinen Magen entscheiden.
Dieser entschied sich für eine Fischsuppe – soweit verriet es das Bild – und das bestellte Ayumu dann auch. Allerdings diesmal auf Japanisch, was die Kellnerin verwirrte allerdings zu verstehen schien.
Eine Gefühlte Ewigkeit später brachte die Kellnerin die Suppe und grinste breit als er sich direkt darüber hermachte.
Also, wenn der Rest von Seoul genauso gut ist wie die Küche, dann kann ich hier gut überleben. Oder liegt es nur daran, dass ich Hunger habe? Egal, jedenfalls ist das das Beste, was ich in letzter Zeit zwischen die Zähne bekommen habe.
Den überraschten Blicken der Kellnerin zufolge hatte Ayumu es wohl geschafft die Suppe in Rekordzeit zu verücken und er bekam schnell die Rechnung.
Nanu? Was ist das denn für ein Zettel? „Triff mich im Obergeschoss -ZM“ ZM? Schon wieder ein Rätsel? Jedenfalls habe ich jetzt einen vollen Magen.
Ayumu ging also zielsicher durch die „Staff only“ Tür und die Treppe hinauf. Dort folgte er einfach nur
seinem Gespür das ihm sagte „links, links, nochmal links“. Er klopfte und betrat das einladende Büro.
„Du hast mich also gefunden? Dauerte ja länger als erwartet“


Donnerstag, 7. Juni 2012

[TSW Chargeschichte] Die Drachen



Bisher veröffentlicht:
1. Einführung in den Charakter
2. Erstes Treffen
3. Flashbacks
4. Gutbezahlte Stelle
5. Nachtliche Unruhe
6. Zusammenkunft
7. Willkommen in Seoul

Ursprüngliches Veröffentlichungsdatum: 20.05.12

Ayumu schlängelte sich weiter durch die Gassen von Seoul. So ganz glauben wo er war konnte er noch nicht. Er wusste nur, dass er scheinbar 3 Tage durchgeschlafen hatte und war deswegen noch leicht desorientiert. Normalerweise konnte er sich kleine Gassen schnell einprägen, jetzt sah für ihn jede Gasse irgendwie gleich aus.
Nach einer Weile zog allerdings ein Kind mit gelbem Regencap die Aufmerksamkeit auf sich.
Es scheint als wollte es, dass ich ihm Folge. Es schaut mich schon länger über die Schulter hinweg an. Ob das etwas mit meinen „Entführern“ zu tun hat? Aber ein besseren Plan habe ich im Moment sowieso nicht.
Also schlängelte sich Ayumu dem Kind hinterher durch die Gassen bis zu einer Art Hinterhof auf dem das Kumiho Hotel stand. Das Kind betrat das Hotel und gin die Treppe hoch und Ayumu folgte ihm ohne groß darüber nachzudenken. Allerdings machte sich eine Unruhe in ihm breit. Er fühlte sich alles andere als wohl.
Nachdem er im 1. Stock des Hotels geradewegs in ein Zimmer ging, in das das Kind verschwand, wusste er auch wieso.
Ein voll tätowierter, knapp 1 Kopf größerer Mann stand plötzlich vor ihm und blickte ihn böse an. „Ich…ähm… Da war dieses…“ stammelte Ayumu.
„Alles klar, der gehört zu mir“ eine schwarhaarige Frau in einem Roten Kleid kam aus einem der hinteren Zimmer und nach diesem Satz gab der Mann die Tür frei.
„Komm doch herein, ich habe dich erwartet“
Ayumu folgte der Einladung und folgte ihr ins Schlafzimmer. Die Frau gab ihm zu verstehen er könne sich setzen und er folgte der Einladung.
„Ich kann mir denken, dass du viele Fragen hast. Ich kann es dir ansehen. Aber zuerst musst du lernen zu verstehen dass es mehr gibt, als du glaubst. Ich kann dir helfen zu verstehen, wenn du mich lässt“
„Ein Anfang wäre es, wenn du mir deinen Namen verraten würdest. Und warum ich hier bin.“
„Namen sind Schall und Rauch. Wir gehören alle zu den Drachen. Und du wurdest von uns gefunden. Du hast eine Gabe, etwas was dich einzigartig macht und von den Anderen abhebt. Alles passiert aus einem Grund und jedes noch so kleine Ereignis hat Konsequenzen. Manchmal absehbar und manchmal nicht. Dir werden Aufgaben gegeben, wo die Konsequenzen meistens nicht absehbar sind aber du wirst sie trotzdem erledigen. Das ist der Lauf der Dinge hier.“ Sie kniete sich vor Ayumu hin und schaute ihm ganz tief in die Augen. „Und jetzt lass mir dir zeigen was uns droht.“


Ayumu brummte der Schädel als er wieder zu sich kommt. Er blickte sich um und fand sich in dem Hotelzimmer wieder. Allerdings waren die Frau und ihre Wache verschwunden.
Das scheint hier in Korea so üblich zu sein das man einfach mal verschwindet. Und bei mir wird es wohl zur schlechten Angewohnheit dauernd das Bewusstsein zu verlieren. Wenigstens habe ich jetzt ein paar Schlagwörter bekommen. Vielleicht kann ich so ein bisschen mehr über diese „Drachen“ herausfinden.
Er schaute sich im Zimmer um und fand einen Briefumschlag auf dem sein Name stand. Als er den Brief öffnete kamen ihm direkt ein paar Münzen entgegen. Auf dem Brief selbst standen nur einige wenige Worte.
„Anbei ein Schlüssel für ein Schliesfach im Bahnhof „Donjak-gu“ . Die südkoreanischen Won sollten für eine Fahrt dorthin gut langen.“
Ayumu seufzte.
Wissen die eigentlich dass ich Schnitzeljagten noch nie wirklich mochte? Aber einfach mal alle Antworten zu bekommen ist ja viiiieeeelll zu einfach. Wenigstens ist es laut Google nicht sonderlich weit bis zur nächsten Metrostation. Also schauen wir mal was uns erwartet.

Wenig später saß Ayumu auch schon im Zug nach Donjak-gu. Laut seinem Handy geht es in Richtung des Appartements das er netterweise bekommen hat.
Ayumu schaute aus den dreckigen Fenstern des Zuges.

Das ist also Seoul. Ich hätte mir nie vorgestellt so schnell einmal hier zu landen. Moment mal. Warum konnte die Frau eigentlich so gut japanisch? Und wie kann ich mich im Normalfall verständigen? Ich sollte mir wohl über mittelfristig ein Wörterbuch und irgendein Koreanisch Crashkurs besorgen.
Aber dieser Traum…. Oder diese Vision die ich hatte während ich weggetreten war… Es muss irgendwo in Tokio gewesen sein. Die Schriftzeichen in der Ubahnstation waren japanisch. Außerdem glaube ich, dass ich in dieser Station schon einmal gewesen bin. Aber was waren das für komische Wesen? Und dieses komische Schwarze Zeug? Ich glaube langsam das auf jede Antwort mindestens 4 neue Fragen kommen.
Und was ist der Rat von Venice von dem die 3 Fremden da sprachen? Ich hoffe dass ich in diesem Schließfach mal mehr antworten als Fragen bekomme.


„Nächster Halt: Donjak-gu“
Ayumu verließ den Zug und stand nach kurzem Such vor dem besagten Schließfach. Der Schlüssel passte auch ohne Probleme.
In dem Schließfach war noch mehr Geld. Dem Wert nach waren es 1.000 Won, wie weit er damit kam konnte er allerdings noch nicht abschätzen. Außerdem fand er ienen weiteren Zettel mit Adresse sowie dem Satz: „Du bist doch sicher hungrig?“
Und wie als Antwort knurrte sein Magen demonstrativ. „Hast ja recht. Also gut, dann finden wir mal diese Adresse“

[TSW Chargeschichte] Willkommen in Seoul



Bisher veröffentlicht:
1. Einführung in den Charakter
2. Erstes Treffen
3. Flashbacks
4. Gutbezahlte Stelle
5. Nachtliche Unruhe
6. Zusammenkunft

Ursprüngliches Veröffentlichungsdatum: 18.05.12

Ayumu wurde langsam wach. Vorsichtig tastete er sich zum Lichtschalter vor… Oder besser gesagt zu der Stelle wo eigentlich ein Lichtschalter sein sollte. Das Problem war nur: Dort war kein Lichtschalter. Er schaute sich in seiner Wohnung um, aber sie war ihm fremd. Langsam merkte er, dass es gar nicht Seine war.
Was ist denn hier los? Wo bin ich? Und warum fühlt sich mein Kopf an als wäre er mit einem Presslufthammer bearbeitet worden? Das letzte an was ich mich erinnern kann war, dass ich…. Moment, klar, der Einsiedler. Wo ist er denn hin? Und warum bin ich plötzlich so müde geworden?
Ayumu schaute sich in dem Raum um. Es sah nicht viel anders aus als seine Wohnung in Nagato. Allerdings anders als die Hütte des Einsiedlers. Sein Blick streifte den Esstisch in der Mitte des Raumes. Darauf stand eine Thermokanne sowie ein Tetrapack mit Orangensaft und eine Tasse und ein Glas. Er erinnerte sich daran, dass ihm seine Mutter mal gesagt hatte, dass Orangensaft gut gegen Kopfschmerzen hilft und er schenkte sich ein Glas ein. Als er es trank merkte er erst, wie durstig er eigentlich war und vergaß in welcher Situation er war.
Ayumu setzte sich an den Tisch und schaute nach, was in der Thermoskanne war. Kaffee. Das kam ihm gerade recht. Er schenkte sich in das Glas Kaffee und nahm einen Schluck.
Ich dachte mir doch schon dass jemand, der so viel Geld bietet nur Ärger bringen kann. Aber nein, mein Freiheits- und Welteneroberungsdrang war mal wieder größer als meine Vernunft. Typisch ich.
Er nahm noch einen Schluck Kaffee.
Aber das bringt ja alles nichts. Jetzt heißt es erst einmal herausfinden wo ich bin und wie ich hier hergekommen bin. Soweit ich das beurteilen kann, scheine ich zumindest noch in Asien zu sein. Allerdings scheinen meine Kleider sowie meine Ausrüstung und meine Wertsachen weg zu sein.
Ayumu stand auf und schaute sich weiter um. Im Nebenraum war eine Dusche, die er allerdings ignorierte. In einem Schrank fand er einen Kung fu Anzug und dazu einen schwarzen Ledermantel. Zumindestens glaubte er das es ein Kung Fu Anzug war. Er hatte einmal in einem Buch über chinesische Kampfsportarten etwas ähnliches gesehen. Das war aber schon ziemlich lange her.
Da er ohnehin noch im Schlafanzug war, zog er sich um und stellte zu seiner Überraschung fest, dass alles passt wie angegossen.
Kaum war er umgezogen klingelte in der Manteltasche ein Handy. Er zog es heraus und sah eine neue Nachricht:
„ Ich hoffe ihre Ankunft in Seoul war kein allzu großer Schock für sie. Das Frühstück sollten Sie bereits gefunden haben und die Kleidung ebenfalls. Finden Sie uns“
SEOUL? Südkorea? Ayumu wäre beinahe sein Mobiltelefon aus der Hand gefallen. Aber die Nummer kenne ich. Sie gehört dieser Frau. Aber warum hat sie mich nach Seoul gebracht? Und wie soll ich sie ohne Informationen finden? Ich hasse es wenn ich nur eine Marionette bin und das Gefühl habe, nichts selbst in der Hand zu haben.
Aber eins ist mal sicher: Wenn ich nicht auf die Straße gehe, finde ich erst recht nichts und hey, ich wollte doch schon immer mal über den Ozean.
Seine Abenteuerlust wurde geweckt und er streifte sich den Mantel über. Ein bisschen ungewohnt, aber durchaus nicht schlecht! Und in der Tasche sind sogar die Wohnungsschlüssel.

Er verließ die Türe und fand sich in einer kleinen Seitengasse wieder. Es roch nach einer Mischung aus Soja und altem Fisch. Nachdem es auf der einen Seite nur zu noch mehr Hauseingängen führte, beschloss er in die andere Richtung loszugehen. Aber zuvor machte er noch mit seinem Handy ein Foto der Tür mit Geotag. Irgendwie musste er ja wieder herfinden.