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Sonntag, 4. November 2012
Kleines Reiseresumee vom 1.11.12 und 2.11.12
Ich weiß, hier gab es länger nichtsmehr zu lesen, allerdings gab es auch nichts, über das ich berichten könnte. Ausser vielleicht ein Review zu meinem neuen Handy oder zu Borderlands2. Beide sind übrigens verdammt gut und Borderlands2 hat einen epischen Endboss.
Der Grund warum ich nun allerdings wieder tippe ist ein Treffen mit den Leuten von TWLOHA. Ich sammle nur noch Sabine in Hamburg und Daniel in Bremen ein und dann Gehts nach Bochum. Unterwegs tippe ich bereits auf dem Handy die ersten Eindrücke, weswegen anfangs immer ein Ort und Zeittag davor ist. Ab Hamburg habe ich aber sowohl mein Orts als auch mein Zeitsinn verloren. Das spielte sich aber irgendwann zwischen Hamburg Donnerstag 12:30 und München Freitag 23:00 Uhr ab
4:19 München:
Es war schon früh. Oder immerhin sehr spät, wenn man bedachte das Schlaf Mangelware war diese Nacht. Wenigstens kam das Taxi pünktlich, sogar 8 Minuten zu früh. Und 4 Minuten später war ich 9 Euro leichter. Was tut man nicht alles.
Da ich zum ersten mal um 3:50 Uhr an einer U-Bahnstation war, war ich auch noch leicht irritiert als diese noch geschlossen war. Ja sowas gibts hier in München. Geschlossene U-Bahnstationen.
Auf Jedenfall bin ich dann erstmal den Kilometer zur nächsten gelaufen. Die hatte dann schon offen, war ja auch 10 Minuten später.
Und als wäre die Nacht nicht schon chaotisch genug, geht einer meiner In Ears nichmehr und eine Gruppe von Blutsaugern schaut mich an als wäre ich ein Leckerbissen. Ach ja, Halloween. :-D
6:54
Mittlerweile bin ich seit gut 1:40 Minuten unterwegs mit dem ICE689 Richtung Hamburg Altona und Bremen. Das Ganze ist ein redesignter 2 er und für mich somit Neuland. Aber interessant zu sehen. Informationsdisplays in den Grosraumwagen, eine Abgeänderte Sitzbauweise und gefühlt mehr Platz für Gepäck sprechen für sich. Dafür werde ich wohl noch mindestens ein mal den Platz wechseln müssen. Trotz der frühen Stunde ist der Zug gut ausreserviert. Und die Neubaustrecke Ingolstadt Nürnberg macht eh Spaß. 280 an der Spitze also Höchstgeschwindigkeit für den 2er. Genial.
Mittlerweile werde ich auch zunehmend wacher, mag an den 20 Minuten Nickerchen liegen. Im Zug habe ich Jochen kennen gelernt. Scheint ganz nett zu sein und so habe ich immerhin bis Fulda Gesellschaft.
Hell wird es langsam auch und offenbart die nebelverhangene fränkische Landschaft. Mal schauen wann ich das erste mal die Sonne sehe heute.
Bei der Ausfahrt aus Kassel hatte etwas komisch geklappert und seitdem hat mein ICE684 was an Laufruhe ab Tempo 180 eingebüßt. Irgendwie ein ungutes Gefühl, aber was willst machen. Kann ja auch an den Schienen liegen die hier einfach noch nicht saniert und auf Tempo 320 angepasst sind.
Ansonsten genieße ich meine Fahrt durch bisher 3 Bundesländer ( Bayern, Hessen und Niedersachsen) von insgesamt 6 Bundesländer die ich bis morgen früh durchfahren haben werde. Gegen Mittag kommen dann nochmals 3 dazu.
Langsam macht sich das frühe aufstehen auch bemerkbar. Ich denke das schon locker 12 Uhr ist. Dabei ist es aktuell erst 9:18. Gute 1,75h noch bis Hamburg. Langsam bekomme ich Hunger.
Die restliche Fahrt verlief relativ unspektakulär und der ICE machte auch keine keine Zicken mehr. Sehr zu meiner Erleichterung.
In Hamburg angekommen lief es dann wie immer. Ein paar Bettlerinnen wollten mir Rosen verkaufen und die üblichen Taxifahrer trachteten nach meinem Leben. So sehr ich die Stadt auch liebe, aber wenn sie mich umbringen will, passt das wohl einfach nicht. Schade eigentlich.
Zeit genug um groß in Hamburg Sightseeing zu machen blieb leider nicht. Ich brauch in der Stadt mal wieder ein paar Tage. Dringend. Aber bloß nicht allein. Dazu später mehr. Nach einem kurzen Mittagessen bei Asia Hung (Als Bahner hat man mittlerweile in ganz Deutschland seine Standardlokale ;) )
Wenig später kam dann auch Sabine dazu und - OMG es tat schon irgendwie verflucht gut sie mal wieder zu sehen - der IC 2311 lies dann auch nicht überdurchschnittlich lang auf sich warten.
Allerdings war's nichts mit trauter Zweisamkeit. Total typisch für diesen Tag hatte ich wohl ein "Labert mich alle zu, ich bin's gewöhnt und setzt euch bloß zu mir" Schild auf der Stirn und zwei mittelalte Frauen setzen sich dazu. Das Merkwürdige: Ich hätte schwören können sie schon mal irgendwo gesehen zu haben. Mittlerweile Rebellierte ich auch schon gar nicht mehr gegen die unliebsamen Abteilmitbewohner an, es hatte im ICE ja auch nicht viel gebracht außer das ich mich viermal umsetzen musste.
Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen waren sie auch noch sehr kommunikativ und somit war das ganze mehr eine Vierecksunterhaltung. Schade, im Nachhinein hätte ich Sabine wirklich gerne mehr Zeit gewidmet... Egal, next time würde ich sagen.
In Bremen sammelten wir dann Daniel ein und setzten unsere Fahrt dann nach Bochum fort. Allerdings sollten wir dort nie ankommen, da wir spontan in Dortmund ausstiegen. Und zwar bei bestem Regen-/Nieselwetter und gefühlten 2-3°C. Einladend war anders aber wir machten das Beste draus wie ich fand.
Später ging es dann nach Bochum-Langendreer mit der S-Bahn für das Meet&Greet mit Chad Moses von TWLOHA.
Kurzzusammenfassung: Er hatte drei grandiose Überraschungen für uns Deutschsprachige dabei:
- Deutschsprachige T-Shirts (Klingt zwar ein bisschen schräg auf deutsch, aber das ist man ja von der deutschen Sprache schon gewöhnt.)
- Deutschsprachige Postkarten
- 15% Rabattgutscheine für den US Shop um die Zollentgelte und Versandkosten zu kompensieren, wenn es denn schon keinen europäischen Shop gibt
Und ich liebe sein "Sweet!" oder "Awesome". Ach ich liebe die Englische Sprache sowieso.
Außerdem hat er bei mir das unglaubliche Gefühl da gelassen, dass er wirklich gerne öfters in Deutschland wäre und "die Amerikaner" uns wirklich ein bisschen als Teil sehen und gerne sehen, was wir Zwei (Naja, mehr Sabine. Ich stelle mittlerweile ja quasi nur noch die Technik und fungiere als Person im Impressum) da auf die Beine stellen. Und ganz ehrlich: So einen Motivationsschub hatte ich diesbezüglich auch gebraucht. Dass man einfach mal gesagt bekommt: "Hey, ihr seid genauso ein Teil davon und wir wären wirklich gerne öfters bei euch."
Das Konzert im Anschluss hatte Sabine schon sehr schön beschrieben Worten ala "Krach, Krach mit ein bisschen Melodie, Krach mit guter Performance und Oh Sleeper legten was gutes hin" (Freies Zitat aus dem Kopf. BITTE BITTE NICHT KREUZIGEN)
Die Wartezeit verging in Dortmund im McDoof eigentlich ganz gut und ich war sogar trotz 24h wach echt munter. Außer eines leicht verwirrenden Zwischenfall und der Tatsache, dass man TicTacToe oder wie man das nennt nicht leicht übernächtigt spielen sollte (Wie zum Henker hatte sie das hinbekommen :D) verging die Wartezeit ruhig und relativ schnell wenn man bedenkt das es pi mal Daumen 3-4h waren die Überbrückt werden sollten.
Zurück im IC traute ich meinen Augen nicht. Die Leute lagen echt überall. Soviel zum Thema der erste IC um 3:21 Uhr wird schon leer sein. Pfeiffendeckel. Wenn denn jeder 4 Plätze belegt ist der auch bald mal voll bis unters Dach. Naja, wir haben relativ zeitnah dann auch einen Platz gefunden und zu Mindestens ich habe die meiste zeit der 3h Fahrt durchgeschlafen um dann gegen 7 Uhr wach in Hamburg anzukommen. Sabine hat sich direkt in den Zug auf dem Gegengleis Richtung Heim geschlichen (Übertrieben gesagt, aber ich konnt's verstehen das sie mir den Kaffee schuldig bleibt :D).
Ich und Daniel haben dann noch ihren legendärer Prinzessin LillyFee Kuchen im McDoof gefuttert und ich habe mir noch einen Kaffee gegönnt. Daniel ist dann bald darauf auch in Richtung Heim verschwunden und ich bin spontan nochmal zu den Landungsbrücken. Nachdem ich dort schon mindestens..... 4-5 Jahre nicht mehr war und sie eigentlich schon letztes mal sehen wollte gings spontan in die S3 Richtung Pinneberg mit Ziel Landungsbrücke.
Hätte ich gewusst das es mich erstmal vor Lachen/Weinen durchschüttelt und meine Stimmung total in beide Richtungen zerlegt, hätte ichs wohl bleiben lassen. Aber wie sagt man? Hinterher ist man immer schlauer. Also so fluchtartig in den nächsten ICE Richtung Berlin gesetzt und weg. Tja, da dachte man, dass man über Hamburg als Stadt so gut wie weg ist und dann geben einem 15 Minuten die Gewissheit, dass es nicht die Frage ist OB ich irgendwann in dieser Stadt lebe sondern nur wann ich dorthin ziehe. So ein bisschen ärgern tut mich das ja schon.
Das und die Tatsache das ich mal wieder, als mir das klar geworden ist mich dem nicht gestellt habe, sondern feige Richtung Berlin Abgehauen bin. So Typisch ich...
Berlin war dafür locker und zwanglos wie immer. Ich habe über Wlan am HBF schon mal meine Bilder hochgeladen, sodass ich das nicht daheim machen musste.
Maik am Alex getroffen, kurz die günstigsten InEars von Creative meines Lebens erworben und Windows 8 Kullis gemobst. zu Mittag gegessen und von meinem HH Schock erholt.
Berlin ist zwar auch echt genial, aber so zum wohnen und Leben reizt Hamburg durch die Gemeinsame Vergangenheit einfach mehr. Berlin ist nichtsdestoweniger zusammen mit Maik immer grandios und riecht verdächtig nach mehr ;)
Genauso wie HH. Verdammt, ich bin doch ein Nordlicht wies mir scheint. Was mache ich also hier unten?
Die Rückfahrt war angenehm. Von Berlin bis Bamberg hatte ich im ICE quasi ne 1 Zimmer Wohnung. 6er Abteil für mich, abgedunkelt. Eine Tür weiter die Toilette und im nächsten Wagen die Küche. Leben wie es sein sollte. Ich hab mich in dem ICE1 auch echt wohl gefühlt. Viel zu heimisch eigentlich. Mir fehlt das subtile rattern der Züge und die Ansagen auch echt irgendwie.... Naja, kann ja nicht in Zügen wohnen. Auch wenn die 2 Tage Züge eigentlich eine super Wohnung abgaben und dieses schöne "Willkommen zuhause" austrahlten.
Ab Bamberg kamen dann wildfremde Menschen dazu mit denen ich mich gleich mal Unterhalten habe, als würde ich sie schon ewig kennen. Die haben mir auch erstmal gepflegt ein Bierchen nach dem anderen ausgegeben. Alles in allem ein sehr genialer Abschluss
Naja, Dezember geht's ja auf die nächste München - HH - via irgendwas - München Tour. Freue mich schon ;)
Donnerstag, 19. Juli 2012
Neuer Ort, Alter Geruch
Zu Ägypten könnte ich noch stundenlang berichten. Die Kurzfassung: Diese Kultisten wollten doch wirklich Echnaton zurück auf diese Welt bringen. Doch mit vereinten Kräften konnten wir dies verhindern.... Oder zumindest heraus zögern.
Wir hatten sogar noch Zeit eine Sightseeingtour in den Höllendimensionen zu machen. Allerdings weniger Sight-seeing und mehr Ass-saving. Wicker war nämlich schon wieder in Schwierigkeiten geraten und wir mussten ihm mal wieder den Allerwertesten retten. Zusammen mit Nozomi, Drakia und Xarvar ist uns das auch geglückt. Allerdings habei ch das Gefühl, dass die Höllenbereiche, die wir betreten immer tiefer liegen. Zumindest die Umwelt wird immer lebensunfreundlicher und die Dämonen immer Stärker. Aber die Kamera funktioniert noch problemlos.
Und danach war sogar noch Zeit für ein Durchschnaufen am Lagerfeuer. Ich weiß nicht wann ich das letzte mal so zur Ruhe gekommen bin.
Allerdings hatte ich einen komischen Traum in der Nacht. Das Verrückte: Am nächsten morgen lagen 2 Fotos auf meinem Tisch.
Leider klingelte das Handy am nächsten Morgen viel zu früh und viel zu laut. Mein Gott bin ich urlaubsreif, aber scheinbar gibts das nicht in dem Tätigkeitsbereich. 60h Schichten sind ja auch ganz normal.
Jemand meinte wohl dass im Internetcafe hier in Seoul ein ehemaliger eSportprofi sitzt der Kontakte zu Orochi haben sollte.
Mehr kann ich hier über die nicht ausreichend verschlüsselten Kanäle nicht schreiben. Ausser das die Spur mich nach Transylvannien geführt hat. EUROPA. Ich bin zwar nun schon eine Weile dort. Um genau zu sein eine Knappe Woche, aber fassen kann ich es irgendwie immer noch nicht. Vor ein paar Monaten war Südkorea für mich noch unerreichbar. Seitdem war ich in den USA in Afrika und in Europa. Wäre es nicht immer mit Lebensgefahr verbunden wären, wäre das echt ein verdammt geniales Leben. Allerdings.... Anders könnte ich das glaube ich gar nicht. Dadurch dass man dauernd erwarten muss, dass einen etwas anspringt, ist man dauernd angespannt und ich habe dadurch keine Zeit Gedanken nach zuhängen. Was bei mir glaube ich ganz gut ist. Ich scheine auch auf zu blühen. Dadurch dass ich immer 100% geben muss und immer am Limit zu sein, fühle ich mich gut ausgelastet.
Mein erster Eindruck von Transylvannien war ja, dass es nicht viel anders als Kingsmouth zu sein scheint. Immerhin hing schon wieder dieser Geruch von Verwesung in der Luft. Allerdings wurde schnell klar, dass hier Schlimmeres als "normale" Zombies rumlaufen. Strigoi. So nennen sie die Rumänen. Vampyre. Blutsauger. Ich selbst hatte mal als Kuei Jin von ihnen gelesen. Jetzt stand ich ihnen gegenüber. Zum Glück größtenteils wieder in meiner Lieblingszusammensetzung Drakia, Xarvar und Ich. Langsam habe ich das Gefühl, dass wir schon sehr gut aufeinander abgestimmt sind.
Allerdings haben wir uns seit 2 Tagen aus den Augen verloren und ich kam zu einem Trailerpark mit Strigoijägern. Und dort in der Nähe ist auch eine Anbindung in die hohle Welt.
Mir gefällt Rumänien ja sehr gut. Ich glaube ich werde dort nochmal zum Urlaub zurückkehren wenn das alles vorbei ist. Mein persönlicher Favorit bis jetzt:
Die Ruinen einer alten Stadt. Dort sind zwar Schreckgespenster unterwegs, aber ich finde die Athmosphäre dort einfach unbezahlbar. Aber seht doch selbst.
Ich bin momentan im Trailerpark untergekrochen und werde mich dort erstmal ausruhen. Over and out.
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Mittwoch, 11. Juli 2012
Chargeschichte: Ägypten
Anmerkung der Redaktion: Ich hatte spontan Lust meinen ersten Tag (3 1/2 echte Stunden) in Ägypten festhalten. Das ganze ist aus der Sicht meines Charakters geschrieben. Da die erste Ladung an Screenshots von TSW gegessen worden ist, sind sämtliche Screenshots nachgestellt.
Ich hatte mich schon auf Ägypten gefreut als ich in den blue Mountains aufgeschnappt habe, dass es dort auch okkulte Probleme gibt. Solomon Island hatte die Hilfe zwar nötig und ohne die Note an "kontrolliertem Chaos" - wie es die Drachen nennen - hätte Beaumont, der von einer mythischen Klinge kontrolliert wurde, wohl nicht nur SOlomon Island sondern den ganzen Globus zerlegt.
Ich war jedenfalls sehr froh als ich aus dem Silent Hill Szenario nach Seoul zurück beordert worden war und dort von der Stimme zu einem Polizeirevier in der Nähe geschickt wurde. Über dass, was dort passiert ist möchte ich allerdings nur eins sagen: Warum zur Hölle Irrenhäuser?" Apropos Hölle: Ich hoffe, dass dieses Höllentor an der stürmischen Küste das Einzige war, das sich öffnete. Den Schwefelgestank bekommt man ja nirgends mehr raus.
In diesem Irrenhaus hatte ich eine Tafel gefunden, welche der Professor dem ägyptischen Raum zugeordnet hat und somit begab ich mich am nächsten Morgen gleich nach Ägypten. Durch Agartha natürlich. Die Zeit für den Flug hatte ich ja zum schlafen genutzt. Zumal in der Gegend eh kein Flieger mehr geht.
Das Agarthaportal befand sich in einer Art archäologischen Ausgrabung. Hätte nicht gedacht, dass sowas wirklich mal einen Nutzen hat. Archäologie meine ich. Aber hätten sie nicht gegraben, wer weiß wo ich dann rausgekommen wäre. Unter 5 Metern Sand verschüttet?
Oben angekommen wurde ich direkt von Sonnenschein, Hitze und dem dortigen Volk, den Marya in Empfang genommen. Genauer gesagt von einer.
Was ich auch nie gedacht hätte: Das Klima in der Wüste tat verdammt gut, ich weiß nicht genau wie lange ich in Solomon Island war, aber dort gab es definitiv zu wenig Sonne. Ein Sonnenmensch war ich zwar nie, aber das tat trotzdem mal wieder gut.
Diese Marya erzählte irgendetwas von einem Kult und drückte mir gleich mal die Aufgabe aufs Auge, Vorräte zu sammeln, 4 Leute zu suchen und den Kult zu dezimieren.
Drei Schritte weiter hatte ich auch einen Grund sauer auf den Kult zu sein. Der wollte nämlich nicht reden, die Anhänger rennen direkt mal mit gezogenen Schwertern auf einen zu.
Scheinbar war die Rebellion in Ägypten gegen die Regierung nur ein Deckmantel. Das Gaia hier mindestens genauso gestört wurde in ihrem Gleichgewicht. Wie weit sie gestört wurde. Nochmal ein paar Meter weiter klärte sich dann auch, dass diese Kultisten einen komischen Deckogeschmack haben. Ich mein... C'mon Brennende Menschen an nem Pflock? Das ist nicht nur eklig sondern auch sowas von abgedroschen.
Als ich dann in die Stadt al-Merayah kam fühlte ich mich eher wie im Irak. Brennde Autoreifen, Schüsse und Scharfe Bomben soweit das Auge reicht.
Letztere entschärfte ich, da die Maryas genug damit zu tun hatten ihren Krieg gegen die Marya zu führen. Was mich bei dem Einfall geritten hat weiß ich allerdings auch noch nicht.
Im Stadtzentrum angekommen mietete ich mir zuerst eine Nische im "Giza". Dort traf ich auch einge schräge Personen. Da wäre zum einen eine Agentin des Aton der das Wasser bis zum Halse steht und die mit uns kooperiert und mir Informationen über ein Ritual der Jünger des Aton zuschob, welches ich auch gleich unterbrach.
Die Verräter gibt es allerdings auch auf der Seite der Marya. Die Besitzerin des Giza bat mich einige davon aufzudecken. Einer davon sorgte für eine Regelrechte Schnitzeljagd und Agentenaktion mit schleichen und Sprengfallen umgehen.
Ich weiß zwar nicht ob ich ihr trauen kann, aber hier scheint es mir noch am Sichersten. Zumal sie das hereinbrechen der geheimen Welt sehr locker nimmt und meinte, dass Videospiele und Kinofilme sie weit genug abgehärtet hätte, dass es sie nicht weiter stört wenn Atons Jünger vorm Stadttor Randale machen.
Achso, die Abgesandte des Rats habe ich auch gefunden. Ehrlich gesagt überraschte sie mich. Ich hatte eine Autorität erwartet. Sie wiederum war ganz locker. Und meinte, dass der Rat von innen heraus unterwandert worden wäre.
Zum Abschluss des Tages bin ich noch einem Hinweis von der Besitzerin des Giza nachgegangen. Dieser führte mich zu einer Dattelplantage. Und ich traute meinen Augen nicht. Die Kultisten reicherten die Datteln mit Schmutz an. Zum Glück konnte ich es immerhin verzögern indem ich die aktuelle Ernte sowie 3 LKWs zerstörte.
Und mal so unter uns. Die Insekten in Ägypten haben auch leichte ÜBergröße. Ich sollte Drakia mal ein paar Proben besorgen. Vielleicht bekommt sie den Grund des Wachstums raus.
Aber Ägypten bietet auch super schöne Aussichten. Die meisten Dächer sind begehbar und OH MY GOD. I Love this sight.
Alles in allem ein doch sehr chaotischer Anfang in Ägypten, aber durchaus sehr effektiv. Ich muss mich definitiv dahinter klemmen, wo diese Kultisten überall sind.
Als könnten alte Götter plötzlich macht ergreifen. Tze Tze Tze.
Achso, eine Sache hatte ich noch gefunden:
Ich hatte mich schon auf Ägypten gefreut als ich in den blue Mountains aufgeschnappt habe, dass es dort auch okkulte Probleme gibt. Solomon Island hatte die Hilfe zwar nötig und ohne die Note an "kontrolliertem Chaos" - wie es die Drachen nennen - hätte Beaumont, der von einer mythischen Klinge kontrolliert wurde, wohl nicht nur SOlomon Island sondern den ganzen Globus zerlegt.
Ich war jedenfalls sehr froh als ich aus dem Silent Hill Szenario nach Seoul zurück beordert worden war und dort von der Stimme zu einem Polizeirevier in der Nähe geschickt wurde. Über dass, was dort passiert ist möchte ich allerdings nur eins sagen: Warum zur Hölle Irrenhäuser?" Apropos Hölle: Ich hoffe, dass dieses Höllentor an der stürmischen Küste das Einzige war, das sich öffnete. Den Schwefelgestank bekommt man ja nirgends mehr raus.
In diesem Irrenhaus hatte ich eine Tafel gefunden, welche der Professor dem ägyptischen Raum zugeordnet hat und somit begab ich mich am nächsten Morgen gleich nach Ägypten. Durch Agartha natürlich. Die Zeit für den Flug hatte ich ja zum schlafen genutzt. Zumal in der Gegend eh kein Flieger mehr geht.
Das Agarthaportal befand sich in einer Art archäologischen Ausgrabung. Hätte nicht gedacht, dass sowas wirklich mal einen Nutzen hat. Archäologie meine ich. Aber hätten sie nicht gegraben, wer weiß wo ich dann rausgekommen wäre. Unter 5 Metern Sand verschüttet?
Oben angekommen wurde ich direkt von Sonnenschein, Hitze und dem dortigen Volk, den Marya in Empfang genommen. Genauer gesagt von einer.
Was ich auch nie gedacht hätte: Das Klima in der Wüste tat verdammt gut, ich weiß nicht genau wie lange ich in Solomon Island war, aber dort gab es definitiv zu wenig Sonne. Ein Sonnenmensch war ich zwar nie, aber das tat trotzdem mal wieder gut.
Diese Marya erzählte irgendetwas von einem Kult und drückte mir gleich mal die Aufgabe aufs Auge, Vorräte zu sammeln, 4 Leute zu suchen und den Kult zu dezimieren.
Drei Schritte weiter hatte ich auch einen Grund sauer auf den Kult zu sein. Der wollte nämlich nicht reden, die Anhänger rennen direkt mal mit gezogenen Schwertern auf einen zu.
Scheinbar war die Rebellion in Ägypten gegen die Regierung nur ein Deckmantel. Das Gaia hier mindestens genauso gestört wurde in ihrem Gleichgewicht. Wie weit sie gestört wurde. Nochmal ein paar Meter weiter klärte sich dann auch, dass diese Kultisten einen komischen Deckogeschmack haben. Ich mein... C'mon Brennende Menschen an nem Pflock? Das ist nicht nur eklig sondern auch sowas von abgedroschen.
Als ich dann in die Stadt al-Merayah kam fühlte ich mich eher wie im Irak. Brennde Autoreifen, Schüsse und Scharfe Bomben soweit das Auge reicht.
Letztere entschärfte ich, da die Maryas genug damit zu tun hatten ihren Krieg gegen die Marya zu führen. Was mich bei dem Einfall geritten hat weiß ich allerdings auch noch nicht.
Im Stadtzentrum angekommen mietete ich mir zuerst eine Nische im "Giza". Dort traf ich auch einge schräge Personen. Da wäre zum einen eine Agentin des Aton der das Wasser bis zum Halse steht und die mit uns kooperiert und mir Informationen über ein Ritual der Jünger des Aton zuschob, welches ich auch gleich unterbrach.
Die Verräter gibt es allerdings auch auf der Seite der Marya. Die Besitzerin des Giza bat mich einige davon aufzudecken. Einer davon sorgte für eine Regelrechte Schnitzeljagd und Agentenaktion mit schleichen und Sprengfallen umgehen.
Ich weiß zwar nicht ob ich ihr trauen kann, aber hier scheint es mir noch am Sichersten. Zumal sie das hereinbrechen der geheimen Welt sehr locker nimmt und meinte, dass Videospiele und Kinofilme sie weit genug abgehärtet hätte, dass es sie nicht weiter stört wenn Atons Jünger vorm Stadttor Randale machen.
Achso, die Abgesandte des Rats habe ich auch gefunden. Ehrlich gesagt überraschte sie mich. Ich hatte eine Autorität erwartet. Sie wiederum war ganz locker. Und meinte, dass der Rat von innen heraus unterwandert worden wäre.
Zum Abschluss des Tages bin ich noch einem Hinweis von der Besitzerin des Giza nachgegangen. Dieser führte mich zu einer Dattelplantage. Und ich traute meinen Augen nicht. Die Kultisten reicherten die Datteln mit Schmutz an. Zum Glück konnte ich es immerhin verzögern indem ich die aktuelle Ernte sowie 3 LKWs zerstörte.
Und mal so unter uns. Die Insekten in Ägypten haben auch leichte ÜBergröße. Ich sollte Drakia mal ein paar Proben besorgen. Vielleicht bekommt sie den Grund des Wachstums raus.
Aber Ägypten bietet auch super schöne Aussichten. Die meisten Dächer sind begehbar und OH MY GOD. I Love this sight.
Alles in allem ein doch sehr chaotischer Anfang in Ägypten, aber durchaus sehr effektiv. Ich muss mich definitiv dahinter klemmen, wo diese Kultisten überall sind.
Als könnten alte Götter plötzlich macht ergreifen. Tze Tze Tze.
Achso, eine Sache hatte ich noch gefunden:
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Sonntag, 17. Juni 2012
TSW Chargeschichte: Hinterhoftreffen
Bisher veröffentlicht:
1. Einführung in den Charakter
2. Erstes Treffen
3. Flashbacks
4. Gutbezahlte Stelle
5. Nachtliche Unruhe
6. Zusammenkunft
7. Willkommen in Seoul
8. Die Drachen
9. Gefunden?
Ayumu wurde seiner Meinung nach viel zu früh von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Er hatte erfahren das er von den Drachen zum Kalvera Kartell gelotst wurde und hatte dort vom Zeremonienmeister endlich Antworten bekommen. So wusste er nun, dass die Drachen eine von 3 dominierenden Geheimgesellschaften ist, aber sich immer wieder neu formiert und die derzeitige Form noch nicht lange existiert. Ihm wurde auch gesagt das diese “Vision” ein Flashback war. Dadurch wurde ihm gezeigt, dass er dieses besondere Etwas in sich hatte. Auch wurde seine Vermutung bestätigt, dass es sich dabei um Tokyo handelte. Er erlebte den angeblichen Bombenanschlag auf das Hauptquratier der Orochi Group. Bevor Ayumu ging hatte er eine Adresse bekommen, die nicht weit von ihm entfernt zu sein scheint und eine Art Übungsraum beheimaten soll.
Diesen wollte er sich einmal näher anschauen und verließ die Wohnung.
Wenig später stand Ayumu dann vor einem roten Torbogen welcher von 2 Wachen flankiert wurde. Beide hatten eine Art grüne Uniform an mit einem Symbol darauf. Laut Google Maps war die gesuchte Adresse allerdings hinter diesem Torbogen.
Naja, Frechheit siegt bekanntlich. Und mehr als den Durchgang versperren werden sie wohl auch nicht. Oder etwa doch?
Kurzerhand durchschritt er also den Bogen und wurde von den beiden Wachen nur kurz gemustert. Ayumu bog um eine Ecke der Gasse und fand sich auf einem Innenhof wieder. In der Mitte des Innenhofes stand ein relativ kleiner Baum und die Begrenzung waren 3 große, allerdings traditionell asiatische Gebäude. Ayumu bemerkte auch die 2 Gestalten, die am Baum standen. Sie hatten beide grüne Mönchskutten an, was ja nichts schlechtes oder auffälliges ist, allerdings waren ihre Münder mit schwarzen Fäden durchzogen.
Was zum? Erinnert mich an dieses Bild aus Silent Hill, das mir ein Klassenkamerad damals in Tokyo zeigte. Bin ich hier direkt in eine Horrorshow gekommen?
Die zwei Mönche musterten ihn und zeigten auf die Tür eines der Gebäude und Ayumu schaute sich diese daraufhin an. Neben der Tür stand Dojang und auf seinem Zettel stand dies ebenfalls und so trat er ein. Er fand sich in einem Hölzernen großen Raum wieder der in an die japanische Baukunst in seinem Dorf erinnerte. In der Mitte lag Kies aus und am Ende der Halle waren Dummies aufgestellt und an der Seite standen diverse Schusswaffen und Munition. Vor dem Kiesbett saß ein - der ersten Einschätzung nach - Kriegermönch. Ayumu schritt weiter in die Halle und sah sich weiter um.
“Mein Name ist Dae-Su. Ich unterrichte die, die hierher kommen, denn sie sind lernbereit. Ich unterrichte sie in der Kunst des Weges. Aus Chaos resultiert Ordnung. Sie sind ein Drache. Einer von vielen Regentropfen am Beginn einer Flut, die das Übel, das über diesem Land liegt tilgt. Aus Ruhe herraus kommt eine große Macht, Macht die wir zur Veränderung und zum überleben dieser dunklen Tage brauchen. Aber nun Schaue dich um. Du hast hier alle Waffentypen und alle warten darauf, das du dich für die entscheidest, die dir am liebsten ist”
Dae-Su mustert ihn.
“Aber über Schwerter scheinst du ja schon das meiste zu wissen. Allerdings sehe ich dem kleinen Regentropfen an, dass er noch nicht weiß, wie er mit seinem Anima umzugehen hat. Hier nimm dies und probiere es mal an einer der Puppen aus.” Dae Su gab Ayumu ein altes Schild und Ayumu stellte sich damit vor eine der Puppen. Er merkte, wie etwas in ihm in das Schild floss und sich in seiner Faust sammelte. Er lies der Energie freien Lauf und verpasste der Puppe eine schnelle Schlagfolge.
Das ist ja interessant. Mit diesem Schild scheint man die Energie, die sich sonst ungeplant entlädt wirklich bündeln zu können. Zumindestens dürfte das die Erklärung für diese grünliche Entladung sein und für die Tatsache, das meine Schläge ordentlich was an Wums dazubekommen haben.
Ayumu hängte sich das Schild auf den Rücken und trainierte so noch eine Weile.
“Das soll für heute genügen. Der Drachenkopf will dich sehen. Gehe einfach raus und dann Rechts. “
Ayumu verbeugte sich und verließ das Dojang.
Wenig später stand er in einem anderen traditionell asiatischem Raum aus dunklem Holz das nur spärlich durch Kerzen und Laternen ausgeleuchtet wurde.
“Entschuldige die harte Behandlung, aber zeit ist knapp und wir können uns den Luxus der Samthandschuhe nicht leisten.” Eine schlanke Frau trat aus dem Schatten. Neben ihr saß ein kleines Kind. “Sie sind jetzt teil eines großen Ganzen. Den Drachen. Jeder hier ist das. Der Kopf” Sie deutete auf das Kind. “Der Mund” Sie deutete auf sich “und die Klauen, das Feuer” Sie deutete auf Ayumu. “Unsere Rivalen im Rat von Venedig - Die Templer und Illuminaten - streiten sich darum, wer die Geheimnisse von Kingsmouth als erster aufdeckt. Aber ihnen fehlt der Flügelschlag eines Schmetterlings. Und den werden Sie - unser neuer Rekrut - übernehmen und ihren Nutzen für uns unter Beweiß stellen.” Das Kind machte eine Handbewegung “Und jetzt gehen sie. Nehmen sie einen Privatjet oder ein Fahrrad”
Die Unterhaltung war gelaufen und so verließ Ayumu ohne ein Wort zu sagen mit einer Verbeugung den Raum.
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Montag, 11. Juni 2012
[TSW Chargeschichte] Gefunden?
Bisher veröffentlicht:
1. Einführung in den Charakter
2. Erstes Treffen
3. Flashbacks
4. Gutbezahlte Stelle
5. Nachtliche Unruhe
6. Zusammenkunft
7. Willkommen in Seoul
8. Die Drachen
Wenig später saß Ayumu wieder im Zug. Dieses Mal ging es nach Jonggak, denn dort in der Nähe sollte laut seinem Handy die besagte Adresse sein.
Er hasste die Zugfahrten im Moment, denn je länger er sich fragte was das denn alles soll, desto weniger Sinn machte es für ihn.
Warum wurde gerade er nach Seoul geschleppt? Wer sind diese Drachen? Und warum zeigen sie sich ihm nicht einfach sondern veranstalten so eine Schnitzeljagd. Ihm gefiel das alles nicht wirklich. Aber er hatte hier sowieso keine andere Chance und so spielte er eine Weile mit.
Soweit er das beurteilen konnte, fuhr er gerade einmal quer durch die Stadt. Zu Mindestens hörte er gerade ein „Central Station. Long Distance Services“ durch den Lautsprecher. Wenigstens konnte er englisch, denn mit dem Koreanisch was die meiste Zeit ertönte, konnte er wenig anfangen.
Sein Handy piepste. Diese App hatte sich seit der Ankunft schon öfters als sinnvoll erwiesen. So wusste er immerhin wo er die Ubahn verlassen musste.
Als er an die Oberfläche zurück kam wurde Ayumu erst einmal von Wolkenkratzern begrüßt.
Wie lange habe ich das schon nichtmehr gesehen? Ich bin scheinbar doch ein Großstadtmensch. Ich war viel zu lange in diesem Dorf. Der da vorne scheint sogar eine Aussichtsplattform zu haben? Ob man da…. Sein Magen knurrte nochmals Is ja gut. Mensch Mensch Mensch, wie kann man nur so einen nervigen Magen haben?
Widerwillig machte er sich also auf den Weg, dabei wollte er doch so gerne mal einen Überblick über diese Stadt bekommen.
Ayumu wunderte sich, denn als er um 3 Ecken lief war er schon wieder in einer sehr viel flacheren und ärmer wirkenden Gegend gelandet und gefühlte 10 Minuten später stand er also vor einem kleinen, sehr traditionell scheinendem Restaurant.
Viel schien ja noch nicht los zu sein also setzte er sich und wenig später drückte eine grinsende Bedienung eine Karte in die Hand. Sie redete wie ein Wasserfall, leider verstand Ayumu kein Wort und so sagte er nur. „Excuse me, I don’t understand a word, but I want to have a look at the menu first”
Sie schien zu verstehen da sie verbeugend von dannen zog. Ayumu blätterte derweil durch die Karte und war erleichtert, dass immerhin eine Auswahl an Speisen bebildert war und lies seinen Magen entscheiden.
Dieser entschied sich für eine Fischsuppe – soweit verriet es das Bild – und das bestellte Ayumu dann auch. Allerdings diesmal auf Japanisch, was die Kellnerin verwirrte allerdings zu verstehen schien.
Eine Gefühlte Ewigkeit später brachte die Kellnerin die Suppe und grinste breit als er sich direkt darüber hermachte.
Also, wenn der Rest von Seoul genauso gut ist wie die Küche, dann kann ich hier gut überleben. Oder liegt es nur daran, dass ich Hunger habe? Egal, jedenfalls ist das das Beste, was ich in letzter Zeit zwischen die Zähne bekommen habe.
Den überraschten Blicken der Kellnerin zufolge hatte Ayumu es wohl geschafft die Suppe in Rekordzeit zu verücken und er bekam schnell die Rechnung.
Nanu? Was ist das denn für ein Zettel? „Triff mich im Obergeschoss -ZM“ ZM? Schon wieder ein Rätsel? Jedenfalls habe ich jetzt einen vollen Magen.
Ayumu ging also zielsicher durch die „Staff only“ Tür und die Treppe hinauf. Dort folgte er einfach nur
seinem Gespür das ihm sagte „links, links, nochmal links“. Er klopfte und betrat das einladende Büro.
„Du hast mich also gefunden? Dauerte ja länger als erwartet“
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Donnerstag, 7. Juni 2012
[TSW Chargeschichte] Die Drachen
Bisher veröffentlicht:
1. Einführung in den Charakter
2. Erstes Treffen
3. Flashbacks
4. Gutbezahlte Stelle
5. Nachtliche Unruhe
6. Zusammenkunft
7. Willkommen in Seoul
Ursprüngliches Veröffentlichungsdatum: 20.05.12
Ayumu schlängelte sich weiter durch die Gassen von Seoul. So ganz glauben wo er war konnte er noch nicht. Er wusste nur, dass er scheinbar 3 Tage durchgeschlafen hatte und war deswegen noch leicht desorientiert. Normalerweise konnte er sich kleine Gassen schnell einprägen, jetzt sah für ihn jede Gasse irgendwie gleich aus.
Nach einer Weile zog allerdings ein Kind mit gelbem Regencap die Aufmerksamkeit auf sich.
Es scheint als wollte es, dass ich ihm Folge. Es schaut mich schon länger über die Schulter hinweg an. Ob das etwas mit meinen „Entführern“ zu tun hat? Aber ein besseren Plan habe ich im Moment sowieso nicht.
Also schlängelte sich Ayumu dem Kind hinterher durch die Gassen bis zu einer Art Hinterhof auf dem das Kumiho Hotel stand. Das Kind betrat das Hotel und gin die Treppe hoch und Ayumu folgte ihm ohne groß darüber nachzudenken. Allerdings machte sich eine Unruhe in ihm breit. Er fühlte sich alles andere als wohl.
Nachdem er im 1. Stock des Hotels geradewegs in ein Zimmer ging, in das das Kind verschwand, wusste er auch wieso.
Ein voll tätowierter, knapp 1 Kopf größerer Mann stand plötzlich vor ihm und blickte ihn böse an. „Ich…ähm… Da war dieses…“ stammelte Ayumu.
„Alles klar, der gehört zu mir“ eine schwarhaarige Frau in einem Roten Kleid kam aus einem der hinteren Zimmer und nach diesem Satz gab der Mann die Tür frei.
„Komm doch herein, ich habe dich erwartet“
Ayumu folgte der Einladung und folgte ihr ins Schlafzimmer. Die Frau gab ihm zu verstehen er könne sich setzen und er folgte der Einladung.
„Ich kann mir denken, dass du viele Fragen hast. Ich kann es dir ansehen. Aber zuerst musst du lernen zu verstehen dass es mehr gibt, als du glaubst. Ich kann dir helfen zu verstehen, wenn du mich lässt“
„Ein Anfang wäre es, wenn du mir deinen Namen verraten würdest. Und warum ich hier bin.“
„Namen sind Schall und Rauch. Wir gehören alle zu den Drachen. Und du wurdest von uns gefunden. Du hast eine Gabe, etwas was dich einzigartig macht und von den Anderen abhebt. Alles passiert aus einem Grund und jedes noch so kleine Ereignis hat Konsequenzen. Manchmal absehbar und manchmal nicht. Dir werden Aufgaben gegeben, wo die Konsequenzen meistens nicht absehbar sind aber du wirst sie trotzdem erledigen. Das ist der Lauf der Dinge hier.“ Sie kniete sich vor Ayumu hin und schaute ihm ganz tief in die Augen. „Und jetzt lass mir dir zeigen was uns droht.“
Ayumu brummte der Schädel als er wieder zu sich kommt. Er blickte sich um und fand sich in dem Hotelzimmer wieder. Allerdings waren die Frau und ihre Wache verschwunden.
Das scheint hier in Korea so üblich zu sein das man einfach mal verschwindet. Und bei mir wird es wohl zur schlechten Angewohnheit dauernd das Bewusstsein zu verlieren. Wenigstens habe ich jetzt ein paar Schlagwörter bekommen. Vielleicht kann ich so ein bisschen mehr über diese „Drachen“ herausfinden.
Er schaute sich im Zimmer um und fand einen Briefumschlag auf dem sein Name stand. Als er den Brief öffnete kamen ihm direkt ein paar Münzen entgegen. Auf dem Brief selbst standen nur einige wenige Worte.
„Anbei ein Schlüssel für ein Schliesfach im Bahnhof „Donjak-gu“ . Die südkoreanischen Won sollten für eine Fahrt dorthin gut langen.“
Ayumu seufzte.
Wissen die eigentlich dass ich Schnitzeljagten noch nie wirklich mochte? Aber einfach mal alle Antworten zu bekommen ist ja viiiieeeelll zu einfach. Wenigstens ist es laut Google nicht sonderlich weit bis zur nächsten Metrostation. Also schauen wir mal was uns erwartet.
Wenig später saß Ayumu auch schon im Zug nach Donjak-gu. Laut seinem Handy geht es in Richtung des Appartements das er netterweise bekommen hat.
Ayumu schaute aus den dreckigen Fenstern des Zuges.
Das ist also Seoul. Ich hätte mir nie vorgestellt so schnell einmal hier zu landen. Moment mal. Warum konnte die Frau eigentlich so gut japanisch? Und wie kann ich mich im Normalfall verständigen? Ich sollte mir wohl über mittelfristig ein Wörterbuch und irgendein Koreanisch Crashkurs besorgen.
Aber dieser Traum…. Oder diese Vision die ich hatte während ich weggetreten war… Es muss irgendwo in Tokio gewesen sein. Die Schriftzeichen in der Ubahnstation waren japanisch. Außerdem glaube ich, dass ich in dieser Station schon einmal gewesen bin. Aber was waren das für komische Wesen? Und dieses komische Schwarze Zeug? Ich glaube langsam das auf jede Antwort mindestens 4 neue Fragen kommen.
Und was ist der Rat von Venice von dem die 3 Fremden da sprachen? Ich hoffe dass ich in diesem Schließfach mal mehr antworten als Fragen bekomme.
„Nächster Halt: Donjak-gu“
Ayumu verließ den Zug und stand nach kurzem Such vor dem besagten Schließfach. Der Schlüssel passte auch ohne Probleme.
In dem Schließfach war noch mehr Geld. Dem Wert nach waren es 1.000 Won, wie weit er damit kam konnte er allerdings noch nicht abschätzen. Außerdem fand er ienen weiteren Zettel mit Adresse sowie dem Satz: „Du bist doch sicher hungrig?“
Und wie als Antwort knurrte sein Magen demonstrativ. „Hast ja recht. Also gut, dann finden wir mal diese Adresse“
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[TSW Chargeschichte] Willkommen in Seoul
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1. Einführung in den Charakter
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5. Nachtliche Unruhe
6. Zusammenkunft
Ursprüngliches Veröffentlichungsdatum: 18.05.12
Ayumu wurde langsam wach. Vorsichtig tastete er sich zum Lichtschalter vor… Oder besser gesagt zu der Stelle wo eigentlich ein Lichtschalter sein sollte. Das Problem war nur: Dort war kein Lichtschalter. Er schaute sich in seiner Wohnung um, aber sie war ihm fremd. Langsam merkte er, dass es gar nicht Seine war.
Was ist denn hier los? Wo bin ich? Und warum fühlt sich mein Kopf an als wäre er mit einem Presslufthammer bearbeitet worden? Das letzte an was ich mich erinnern kann war, dass ich…. Moment, klar, der Einsiedler. Wo ist er denn hin? Und warum bin ich plötzlich so müde geworden?
Ayumu schaute sich in dem Raum um. Es sah nicht viel anders aus als seine Wohnung in Nagato. Allerdings anders als die Hütte des Einsiedlers. Sein Blick streifte den Esstisch in der Mitte des Raumes. Darauf stand eine Thermokanne sowie ein Tetrapack mit Orangensaft und eine Tasse und ein Glas. Er erinnerte sich daran, dass ihm seine Mutter mal gesagt hatte, dass Orangensaft gut gegen Kopfschmerzen hilft und er schenkte sich ein Glas ein. Als er es trank merkte er erst, wie durstig er eigentlich war und vergaß in welcher Situation er war.
Ayumu setzte sich an den Tisch und schaute nach, was in der Thermoskanne war. Kaffee. Das kam ihm gerade recht. Er schenkte sich in das Glas Kaffee und nahm einen Schluck.
Ich dachte mir doch schon dass jemand, der so viel Geld bietet nur Ärger bringen kann. Aber nein, mein Freiheits- und Welteneroberungsdrang war mal wieder größer als meine Vernunft. Typisch ich.
Er nahm noch einen Schluck Kaffee.
Aber das bringt ja alles nichts. Jetzt heißt es erst einmal herausfinden wo ich bin und wie ich hier hergekommen bin. Soweit ich das beurteilen kann, scheine ich zumindest noch in Asien zu sein. Allerdings scheinen meine Kleider sowie meine Ausrüstung und meine Wertsachen weg zu sein.
Ayumu stand auf und schaute sich weiter um. Im Nebenraum war eine Dusche, die er allerdings ignorierte. In einem Schrank fand er einen Kung fu Anzug und dazu einen schwarzen Ledermantel. Zumindestens glaubte er das es ein Kung Fu Anzug war. Er hatte einmal in einem Buch über chinesische Kampfsportarten etwas ähnliches gesehen. Das war aber schon ziemlich lange her.
Da er ohnehin noch im Schlafanzug war, zog er sich um und stellte zu seiner Überraschung fest, dass alles passt wie angegossen.
Kaum war er umgezogen klingelte in der Manteltasche ein Handy. Er zog es heraus und sah eine neue Nachricht:
„ Ich hoffe ihre Ankunft in Seoul war kein allzu großer Schock für sie. Das Frühstück sollten Sie bereits gefunden haben und die Kleidung ebenfalls. Finden Sie uns“
SEOUL? Südkorea? Ayumu wäre beinahe sein Mobiltelefon aus der Hand gefallen. Aber die Nummer kenne ich. Sie gehört dieser Frau. Aber warum hat sie mich nach Seoul gebracht? Und wie soll ich sie ohne Informationen finden? Ich hasse es wenn ich nur eine Marionette bin und das Gefühl habe, nichts selbst in der Hand zu haben.
Aber eins ist mal sicher: Wenn ich nicht auf die Straße gehe, finde ich erst recht nichts und hey, ich wollte doch schon immer mal über den Ozean.
Seine Abenteuerlust wurde geweckt und er streifte sich den Mantel über. Ein bisschen ungewohnt, aber durchaus nicht schlecht! Und in der Tasche sind sogar die Wohnungsschlüssel.
Er verließ die Türe und fand sich in einer kleinen Seitengasse wieder. Es roch nach einer Mischung aus Soja und altem Fisch. Nachdem es auf der einen Seite nur zu noch mehr Hauseingängen führte, beschloss er in die andere Richtung loszugehen. Aber zuvor machte er noch mit seinem Handy ein Foto der Tür mit Geotag. Irgendwie musste er ja wieder herfinden.
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[TSW Chargeschichte] Zusammenkunft
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1. Einführung in den Charakter
2. Erstes Treffen
3. Flashbacks
4. Gutbezahlte Stelle
5. Nachtliche Unruhe
Ursprüngliches Veröffentlichungsdatum: 13.05.12
Ayumu schaute aus dem Bus hinaus auf die im Dauerregen liegende Küste Japans. Er war auf dem Weg nach Kinasan Island, weil er endlich das komische Tütchen loswerden wollte, das im die mysteriöse Frau in den Briefkasten geworfen hat.
Der Bus fuhr um die letzte Kurve und wiederwillig stieg Ayumu aus.
Warum regnet es eigentlich ausgerechnet heute? Die letzten 3 Wochen war doch auch strahlender Sonnenschein. Also, wie komme ich jetzt über die Meerenge?
Auf der Suche nach einer Möglichkeit auf die Insel zu kommen lief er den Strand entlang und wurde sogar fündig.
Wer lässt denn bitte hier ein Motorboot einfach so rumliegen? Naja, kommt mir ja gerade gelegen.
Ayumu lies das Boot zu Wasser und stieg leicht unbeholfen ein. Er hatte immer genug Abstand zum Wasser und war zum ersten Mal auf einem Schiff selbst am Steuer.
Allerdings entpuppte er sich als kleines Naturtalent und so war Ayumu bereits nach kurzer Zeit auf Kinasan angekommen.
So weit so gut. Jetzt gilt es ja nur noch einen Einsiedler zu finden. Das müsste doch machbar sein.
Er zog also – immer dem Gefühl nach – los und streifte durch die Vegetation die Größtenteils aus ihm unbekannten Bäumen und Sträucher bestand, aber stellenweise wirklich böse Dornen hatte. Dafür störte ihn der Regen immer weniger.
Nach etlichen Kratzer und nachdem seine Kleidung gefühlte 20 Kilo schwerer war hörte er endlich das Knistern eines Feuers.
Na endlich, wurde ja auch mal Zeit.
Ayumu trat auf eine Art Lichtung und ein älterer Mann begrüßte ihn mit einer tiefen Verbeugung.
„Ich habe euch erwartet Takai Matsuki. Aber kommt doch erst einmal herein.“
Leicht misstrauisch folgt Ayumu ihm in seine kleine Hütte.
„Ich kann verstehen, wenn ihr verwirrt seid, aber ihr werdet bald verstehen. Aber wo sind meine Manieren. Hier habt ihr ein paar trockene Kleider. Ich hole euch so lange einen heißen Tee.“, sprach er freundlich, reichte dabei Ayumu die trockene Kleidung und ging in ein Nebenzimmer.
Ayumu zog sich solange um. Die Kleider fühlten sich nicht billig an. Im Gegenteil sie waren ganz leicht und flauschig, aber trotzdem angenehm warm. Nach und nach merkte er, wie er immer müder wurde und suchte einen Platz um sich hinzusetzen. Er sah einen Sessel auf der anderen Seite und sah einen Kamin, der ihm vorher gar nicht aufgefallen war. Er schaffte es gerade noch auf den Sessel zu kommen und dann übermannte ihn die plötzliche Müdigkeit.
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[TSW Chargeschichte] Nächtliche Unruhe
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2. Erstes Treffen
3. Flashbacks
4. Gutbezahlte Stelle
Ursprüngliches Veröffentlichungsdatum: 06.05.12
Ayumu lag auf seinem Bett und konnte – obwohl er erschöpft war – nicht schlafen. Er hatte heute einen für ihn persönlich besonders anstrengenden Auftrag durchgeführt. Es war zwar ein ganz normaler Eskortjob aber die Umstände machten ihn emotional belastend.
Er sollte den Bürgermeister bei seiner Stellungname zu den Korruptionsvorwürfen beschützen. Allerdings wären dieser Vorwürfe nie aufgekommen, hätte er nicht dem Sekretär auf einer der vorherigen Aufträgen Dokumente untergeschoben.
Ayumu war sehr froh, dass niemand einen Anschlag durchführen konnte, denn er war in Gedanken ganz wo anders: Bei seiner anderen Arbeitgeberin über die er so wenig wusste, die aber so gut für Kleinigkeiten bezahlte. Außerdem hatte er seit der kleinen Dokumentenaktion die ganze Zeit das Gefühl, dass ihn jemand beobachtete.
Ayumu blickte sich in seiner kleinen, provisorisch eingerichteten Schlafnische - Naja, es war eher eine kleine Matratze die durch einem Vorhang vom Rest des Wohnbereichs abgetrennt war – um und sein Blick traf den Beutel mit dem Briefumschlag.
Naja, schlafen kann ich sowieso nicht, also kann ich auch gleich den Brief lesen, immerhin ist auch schon fast eine Woche vergangen seit ich ihn habe.
Er tastete sich also zum Lichtschalter vor und schaltete das Licht an.
Verdammt, warum muss das Licht immer so hell sein nachts?
Mit noch zusammengekniffenen Augen griff er nach dem Brief und dem Beutel und legte ihn auf den Esstisch. Während er ein Glas Wasser trank gewöhnten sich seine Augen langsam an das Licht der Lampe.
Er setzte sich an den Tisch und öffnete den Brief.
„Bringe diesen Beutel zu einem weisen Mann auf Kinasan Island. Du wirst ihn schon finden, ansonsten habe ich mich in dir getäuscht.“ Er dreht ungläubig das Blatt Papier herum, aber auf der Rückseite stand auch nicht mehr.
Zur Ausnahme mal Informationen zu bekommen scheint wohl zu viel verlangt dachte sich Ayumu sarkastisch. Allerdings hatte irgendetwas an diesem geheimnisvollen Auftreten sein Interesse geweckt. Er nahm sich fest vor in den nächsten Tagen nach Kinkasan Island aufzubrechen. Aber im Moment war er viel zu müde dazu. Er schaltete noch das Licht aus und legte sich auf die Matratze. Im nächsten Moment war er schon eingeschlafen.
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1. Einführung in den Charakter
2. Erstes Treffen
3. Flashbacks
Ursprüngliches Veröffentlichungsdatum: 30.04.12
Ayumu saß am Esstisch seiner kleinen und ziemlich heruntergekommenen Wohnung. Durch die milchigen Fenster schienen die letzen Strahlen der Abendsonne und tauchten die Wohnung in ein feuriges aber staubiges rot. Sie war nichts Besonderes aber es reichte zum schlafen und duschen und da er eh nicht oft zu Hause war legte er kein Wert auf eine besonders schöne Wohnung. Sie musste nur im Winter warm und trocken sein und genug Platz für eine kleine Küche, ein Badezimmer mit Dusche und einen Wohnbereich haben. Und genau das erfüllte sie. Zumal er sich eh nichts Besseres leisten konnte.
Ayumu stocherte in seinen gebratenen Nudeln die für alle anderen wohl sehr verführerisch nach Gemüse, Kokos, Sojasoße und Chilli rochen. Aber Ayumu war der Appetit vergangen. Er musste heute den Sekretär des Bürgermeisters von Nagato eskortieren und hatte ihm die Papierrolle untergeschoben und fühlte sich jetzt alles andere als Wohl in seiner Haut. Nicht zuletzt da er gar nicht wusste was er ihm da untergeschoben hatte.
Der Fernseher konnte ihn auch nur begrenzt von seiner Ungewissheit ablenken. Es lief ein Nachrichtensender. Allerdings wurde über nichts Interessantes berichtet. Ayumu aß doch ein paar Happen und bekam plötzlich Hunger als das Programm für eine Sondermeldung unterbrochen wurde:
„Wir unterbrechen unser Programm für eine Eilmeldung. Wie uns gerade ein Mitglied der Opposition mitteilte habe man beim Sekretär des Bürgermeisters von Nagato Hinweise gefunden dass die Koalition von Fischfangfirmen und mehreren multinationalen Konzernen aus der Import und Exportbranche geschmiert worden ist. Wieso der Sekretär diese Hinweise bei sich trug und…“
DAS stand also auf den Dokumenten. Ayumu hatte den Fernseher ausgeschalten. Der Appetit ist ihm gerade vollends vergangen. Also habe ich heute dafür gesorgt, dass dem Bürgermeister Korruption vorgeworfen wird. Aber was hat diese mysteriöse Frau davon? Und woher hatte sie die Dokumente? Und was beinahe das wichtigste ist: Wie bekomme ich meine Bezahlung? Ich habe ja keinerlei Kontaktmöglichkeit….
Sein Handy – Eine Bezahlung für einen der vorherigen Aufträge – holte ihn aus seinen Gedanken. Die Nummer kam aus dem Ausland.
„Ja?“ meldete sich Ayumu unpersönlich wie er es sich bei Fremden und Unbekannten angewöhnt hatte.
„Du hast den Auftrag zu unserer Zufriedenheit ausgeführt“ hörte er die Stimme der Frau am anderen Ende der Verbindung.
Das Timing beherrscht sie ja wunderbar.
„Wie bekomme ich die Bezahlung? Und was noch wichtiger ist: Wer sind Sie wen meinen Sie mit uns und woher haben Sie die Dokumente?“ Ayumu wollte endlich Antworten und hoffte sich diese verdient zu haben. Er hatte keine Lust heimlich für die Jakuza zu arbeiten ohne es zu wissen.
„Die Bezahlung liegt in deinem Briefkasten zusammen mit einem weiteren Auftrag. Alles weiter musst du nicht wissen“ entgegnete sie kalt und legte auf.
Verdammt, warum komme eigentlich immer ich an solche Leute?
Dachte er sich während er den Briefkasten öffnete. Darin befand sich ein Briefumschlag mit einem Beutel, welcher wohl Teil des nächsten Auftrags war.
DAS muss ein Traum sein. An wen bin ich da gekommen? Im Briefumschlag waren außerdem 20000 Yen(= ~180 Euro) Na immerhin habe ich diesen Monat keine Geldprobleme.
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1. Einführung in den Charakter
2. Erstes Treffen
Ursprüngliches Veröffentlichungsdatum: 28.04.12
Auf der Halbinsel bei Nagato befand sich ein kleinerer Berg. Auf Diesen führt nur ein kleiner Feldweg welcher zu einer kleinen Wiese führte auf der Ayumu mit einer Flasche Umeshu in der einen Hand und einer Sushi-to-go Tüte in der Anderen stand.
Es ist nun schon 3 Tage her seit er diese mysteriöse Frau getroffen hatte, allerdings ging ihm das Treffen nicht aus dem Kopf. Ayumu erhoffte sich hier einen klaren Kopf zu bekommen allerdings war es heute sehr schwül und irgendwie erdrückend.
Vielleicht war es ja nur ein Traum? Vielleicht ist dieses Treffen nie geschehen?
Er griff prüfend in die Tasche seiner Hose. Seine Hände umfassten das Papierröllchen.
VERDAMMT! Es ist da, also musste das Treffen stattgefunden haben. Aber ich kann doch nicht…
Ein Knurren lies Ayumu aus den Gedanken kommen „Ist ja gut.“ Sagte er mit Blick auf seinen Bauch. „Vielleicht komme ich ja mit vollem Magen zu einer Entscheidung“
Während Ayumu das Sushi to go aß und den Schiffen zusah wurde er zunehmen nachdenklich. Vielleicht kam das aber auch von dem Umeshu mit dem er jedes Sushiröllchen nachspülte.
Wenn dieses Treffen wirklich stattgefunden hat, dann heißt es, dass ich einfach nur meinem nächsten Klienten am Montag dieses Dokument zuschieben muss und dann meine Träume verwirklichen kann. Aber kann ich dieser Fremden Glauben schenken und vertrauen?
Er nahm noch einmal einen Schluck Umeshu. Er möchte den süßlichen aber doch leichten Geschmack der Ume. Gleichzeitig ließ er die Welt ein Stückchen leichter erscheinen.
Vertrauen…. Vertraut habe ich das letzte Mal meiner Familie entgegen gebracht. Und jetzt? Jetzt sind sie wahrscheinlich alle Tod. Ich habe Unheil über sie gebracht. Aber vielleicht sind sie ja selbst daran Schuld? Hätten sie mir nicht sagen sollen was mit mir los ist? Nein, das mache ich mir zu einfach…. Ich trage allein die Schuld. Ich hätte mich beherrschen müssen.
Ayumu nahm –voll in Gedanken versunken- noch einen Schluck aus der Flasche.
Ich weiß schon gar nichtmehr wegen was wir uns gezankt haben. Es war mein15. Geburtstag .Es sollte doch alles so toll werden. Sakura und Kaito sind doch extra nach Tokio gekommen. Aber an dem Abend… Ich erinnere mich nur noch an die Hitze die plötzlich aufstieg. An Sakuras Augen die mich plötzlich verängstigt anschauten. Dann an den Geruch von angesengten Haaren. Danach an die Explosion. Kreischen von Sakura. Dieses Angst erfüllte hysterische Kreischen. Dann sah ich überall Flammen, aber sie fühlten sich nicht heiß an. Ich rannte instinktiv aus dem Haus und in Richtung der UBahn. Es fing damals an zu regnen aber das nahm ich nur am Rande war. Genauso wie die Leuchtreklame überall in Shinjuku. Die Sirenen der Polizei und der Feuerwehr die an mir vorbeirasten. Ich sprang über die Absperrung und stieg in die nächste Ubahn. Ich stieg damals an der Endhaltestelle aus. Tränenüberströmt. Aber das störte keinen der Menschen. Ich nahm sie sowieso nicht war. Ich wusste in dem Moment nur, dass ich jetzt ganz allein war und das ich nie wieder zurück könnte. Also rannte ich Richtung Wald. Dort fand ich in der „Höhle“ mein erstes längeres Messer und übte seitdem, wie ich mit Klingen umgehe. Das ist wahrscheinlich auch der Grund warum ich im Personenschutz mein Geld verdiene.
Die Umeshu Flasche war inzwischen dreiviertels leer und aus dem Abendrot ist eine sternklare Nacht geworden. Ayumu legte sich auf den Rücken und beobachtete den Sternenhimmel.
Kaito…Sakura… Wenn ihr jetzt hier wärt, was würdet ihr tun? …. Hm?....
Genau in diesem Moment leuchtete einer der Sterne auf und er wusste was zu tun war. Er musste alles dafür tun seine Träume zu verwirklichen. Das war er ihnen Schuldig, weil er ihnen die Chance nahm ihre Träume zu verwirklichen.
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1. Einführung in den Charakter
Ursprüngliches Veröffentlichungsdatum: 25.04.12
Ayumu saß – wie so oft – auf einer der steinigen Klippen und ließ sein Blick über das japanische Meer streifen. Er mochte die Seeluft und die steife Brise die über die Klippe blies und die Nadelbäume zum knarren brachte. Er träumte von den fernen Ländern die auf der anderen Seite des Meeres lagen. Von China und von Korea.
Er dachte an einen Satz den eine seiner Lehrer zu ihm sagte: „Du bist doch nur ein Träumer. Sogar der Größte an den ich mich erinnern kann.“
Vielleicht bin ich nur ein Träumer, sagte sich Ayumu, aber wie sagte mir mein Vater früher einmal? „Träume sind der Anfang der Realität, man muss sie nur umsetzten.“
In diesem Moment fasste er einen Entschluss. Er wollte unbedingt die Welt bereisen. Aber dazu musste er noch viele Aufträge abschließen und es war als „Unternehmer“ in einer Stadt wie dieser nicht leicht an Arbeit zu kommen. Ayumu ließ wieder den Blick über das Meer schweifen und atmete diesmal bewusst und tief die salzige Luft. Er glaubte sogar am Horizont Korea sehen zu können.
WAS? Ayumu schreckte herum. Was war das denn? Ich habe doch gerade ganz deutlich eine Hand auf meiner Schulter gespürt. Werde ich langsam doch verrückt?
Gerade in diesem Moment sah er einen Schatten in den Büschen.
„HEY!“ Was soll das denn für ein schlechter Witz sein?
Er rannte durch das Gebüsch dem vor sich huschenden Schatten hinterher ohne eine Person erkennen zu können.
Ayumu vergaß vollkommen die Zeit und als er sich auf einer Lichtung wiederfand tauchte die untergehende Sonne die Szenerie bereits in ein schimmerndes Orange was ihn wieder an jenes Ereignis in Shinjuku erinnerte.
Allerdings war jetzt nicht die Zeit in Gedanken zu versinken, denn vor ihm trat eine mysteriöse Frau aus den Schatten. Sie war schlank, vielleicht 1,70m groß, hatte mahagoniefarbenes Haar, das sanft ihre schönen und feinen Gesichtszügen schmeichelt und ihre dunkelbraunen Augen perfekt zur Geltung brachten. Sie bewegte sich katzengleich auf Ayumu zu. Dieser tastete unauffällig in seinen Ärmel.
Verdammt, ich sollte zu Mindestens meine Messer immer mitnehmen!
„Du bist Takai Matsuki richtig?“, fragte die Fremde mit einer anmutigen, aber auch kalten Stimme.
„Ich binde meinen Namen nicht jedem auf die Nase. Schon garnicht wenn ich nicht weiß, was dieser Jemand von mir will.“ Antwortete er trocken.
Etwas leuchtete in den Augen der Fremden auf.
„Du gefällst mir, ich habe ein paar gut bezahlte Aufträge“
Ayumu wurde nachdenklich.
Hat sie mich etwa belauscht?!? Wer ist diese Frau
„Was denkst du denn so lange? Anscheinend hast du genug Geld. Na dann suche ich mir eben
jemand anderen.“ Bei diesen Worten drehte sie sich schon um und wollte gehen.
Vielleicht ist es ja genug um die Welt zu entdecken?
„Nein warte, ich brauche das Geld…. Was willst du von mir?“
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[TSW Chargeschichte] Einführung: Takai 'Ayumu' Matsuki
Vorneweg sei gesagt, dass diese Geschichte eine Einführung in meinen The Secret World Charakter im Gildenforum werden sollte und auch geworden ist. Hier geht es also nicht um mich sondern um Takai Matsuki mit dem Spitznamen Ayumu, was auf deutsch soviel bedeutet wie "Der, der in den Träumen wandelt".
Ayumu wurde am 20.Juli 1993 im Jahr des Hahns in einem kleinen Dorf bei Tokio in Japan geboren.
Dieser Text wurde am 25.04.12 in der ersten Fassung veröffentlicht.
Wie groß ist deine Familie und verstehst du dich eigentlich gut mit allen?
Meine Familie ist relativ klein. Zu Mindestens den Teil, den ich kenne. Das wäre zum einen mein Vater Kaito Matsuki mit dem ich mich als kleines Kind immer gut verstanden habe. Allerdings ist meine Mutter mit mir zusammen aus meinem Heimatort nach Shinjuku gezogen. Das bringt mich zum 2. Familienmitglied Hanola Matsuki. Mit ihr gab es die normalen Pubertätsstreitigkeiten, aber sie sorgte gut für mich und war immer für mich da. Bei ihr fühlte ich mich geborgen. Auch wenn sie viele meiner Anomalien nicht verstand. Aber das tat ja niemand. Nicht einmal ich tue es.
Meine Schwester Sakura Matsuki war die dritte im Bunde. Sie blieb bei meinem Vater.
Ansonsten würde ich sagen war es eine normale Geschwisterbeziehung.Wir spielten oft zusammen Fangen oder verstecken. Aber wir konnten uns auch ganzschön zanken, das war allerdings nie sonderlich schlimm. Bis zu jenem Tag. Bis zu jenem Tag. Aber dazu später mehr.
Wie hast du deine Kindheit und Jugend erlebt und gab es etwas, das dich besonders geprägt hat?
Meine Kindheit war relativ durchschnittlich. Ich war oft auf den nahegelegenen Bergen oder im Wald und habe die Gegend erkundet und genossen. Alles in allem war ich aber sehr zurückgezogen gegenüber anderen. Allerdings war ich sehr hilfsbereit und freundlich. Jedoch faszinierten mich Tiere mehr als Menschen.
Besonders geprägt hat mich erst die Zeit nach dem Umzug nach Tokyo.
Ich kam in die Pubertät und alles veränderte sich. Nicht nur das, was sich normalerweise verändert. Auch bemerkte ich, dass ich von Feuer stark angezogen wurde. Ich ertappte mich oft dabei wie ich Stundenlang vor einer Kerzenflamme saß und sie beobachtete. Das Züngeln der Flamme und die wechselnden Orangetöne strahlten eine Faszination auf mich aus. Später zeigte sich, dass ich eine Gabe habe. Aber darauf möchte ich jetzt nicht eingehen. Nicht in diesem Interview.
Bist du oft umgezogen und wie wohnst du momentan?
Zweimal. Einmal zusammen mit meiner Mutter. Damals sind wir aus unserem Heimatdorf nach Tokyo gezogen weil wir uns dort bessere Lebensumstände erhofften. Allerdings haben wir nur unseren Hof gegen eine kleine 40 m² Wohnung in einem der Wohnblocks in Shinjuku getauscht. Ob man dies nun als Verbesserung ansehen kann weiß ich nicht. Allerdings hatte ich viel bessere Zukunftschancen. Und alles war in erreichbarer Nähe durch die Ubahn. Anfangs habe ich das auch noch geglaubt. Ich war gut in den Schulen. Allerdings ließen diese Leistungen ab meinem 13. Geburtstag schlagartig nach. Meine Mutter machte sich Sorgen um mich und ging mit mir zu verschiedenen Neurologen und Psychklempnern. Ich hasste sie, denn sie halfen mir nicht, sondern pumpten mich nur mit Chemikalien zu.
Mein zweiter „Umzug“ war mehr eine Flucht nach dem schon öfters erwähnten Zwischenfall. Ich schlug mich mehrere Monate durch Japan und war mal hier und mal da zu Gast. Letzendlich wurde ich in Nagato wieder sesshaft.
Bist du eher der gesellige Typ und ziehst oft um die Häuser, oder willst du einfach nur deine Ruhe?
Ich habe lieber meine Ruhe, aber gehe auch gerne mit Freunden oder auch allein in Bars oder Clubs. Vorausgesetzt das nötige Kleingeld ist vorhanden.
Ich brauche allerdings viel Zeit für mich. Meistens zieht es mich dazu in die Vorstadtgegenden, in die Natur oder auf einen hohen Punkt um das Menschengewimmel mit Abstand von oben zu beobachten.
Wie steht es mit dem Liebesleben. Bist du in einer Beziehung?
Nein, ich bin nicht in einer Beziehung. Viele der Frauen die ich kennenlernte wollten mich immer fest binden und ich benötige selbst in einer Beziehung Freiräume und Vertrauen. Vor allem weil ich manchmal einfach für ein paar Tage ohne Angabe von Gründen verschwinde und Zeit für mich benötige. Dies macht eine feste Beziehung mit mir für die meisten Frauen unvorstellbar. Allerdings bin ich derzeit auch nicht auf der Suche. Ich glaube, dass ich auch allein ganz gut klar komme.
Was magst du besonders gern bzw. ungern? Hast du Hobby's?
Ich streife gern durch die Gassen der Stadt oder setze mich auf Dächer der Hochhäuser und beobachte die Leute oder versuche die Sterne durch den Lichtschein der Stadt zu sehen.
Ich hasse es Dinge zu tun, die ich nicht tun möchte. Das kann schon damit anfangen, in eine Kneipe zu gehen in die ich nicht möchte. Ich hasse es auch wenn ich meine Freiheit angegriffen fühle. Ich hasse es wenn mich Leute versuchen zu beeinflussen und ich hasse es, wenn ich selbst merke, dass ich nicht stark genug bin um meine Freunde oder mich selbst zu schützen.
Wie würdest du dich selbst einschätzen? Was sind so deine Stärken und Schwächen?
Ich würde mich selbst als sehr zuverlässigen und ruhigen Menschen sehen. Meine Stärken sind mein Ehrgeiz und meine Durchhaltevermögen. Wenn ich mir etwas in den Kopf setze, dann halte ich so lange durch bis ich es erreiche. Eine meiner Fähigkeiten ist es, dass ich schon immer gut Menschen gegeneinander ausspielen oder beeinflussen konnte.
Ich selbst würde das aber eher als Schwäche sehen, da ich es eigentlich lieber habe wenn Menschen so agieren, wie sie es normal tun würden.
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Alles neu macht der.... Juni.
So oder so ähnlich kann man das gut formulieren. Wie ihr vielleicht gemerkt habt, sind hier nun 2 Autoren am schreiben. Naja, eigentlich ists immer noch nur einer. Die Sache ist nämlich, dass mein ursprünglicher Account nicht von Google war sondern von Gulli. Gulli hatte eine Partnerschaft mit Google sodass der Gulli Account zeitgleich ein vollwertiger Googleaccount war. Pech nur das sich das jetzt etwas änderte. Von einer Minute auf die Andere war mein Account dann plötzlich nurnoch für Gullimail (gehostet bei Googlemail) gültig. Nach ewigen Telefonaten gab man mir dann die Möglichkeit mich noch ein letztes Mal in alle Accounts einzuloggen und die entsprechenden Freigaben und Weiterleitungen zu regeln.
Deswegen habe ich hier nun auch ein "Geiteraccount" als Hauptadmin und meinen neuen Account als Zweitadmin damit ich weiterhin Adminrechte habe.
Was ist hier mittelfristig geplant?
Naja, viel The Secret World Texte zusammen mit dem ein oder anderen Review wahrscheinlich wird es auf so etwas in die Richtung hinauslaufen. Aber ich verfolge weiterhin keinen Releaseplan.
Also: Wir lesen uns ;)
Samstag, 19. Mai 2012
The Secret World Beta Review
Ist es Sims Online? Ist es ein Online-Rollenspiel? ist es ein neues Silent Hill? Oder gar ein Onlineableger von Vampire the Masquarade Bloodlines? Ein neues Sherlock Holmes Detektivspiel?
Ich denke das passt alles ein Stückchen weit auf das neue Projekt von Funcom. Und doch fällt es mir schwer The Secret World in irgendeine Schublade zu stecken. Es hat von allem ein bisschen. und spätestens nach den ersten beiden Missionen kommt beinahe schon ein bisschen SIlent Hill oder Resident Evil Athmosphäre auf. Und ich liebe es! Das finde ich auch nennenswert zu erwähnen. Denn ich glaube schon das dieses Review ein bisschen Fanboy-like wird.
The Secret World ist eines der wenigen Massevly Multiplayer Online Role Playing Games mit einem Real World Setting. Das heißt es spielt zur jetzigen Zeit in Ländern hier auf unserer Erde. Das macht es aber auch sehr schwierig das ganze glaubwürdig zu gestalten. Denn anders als im Fantasygenre von Herr der Ringe Online oder gar World of Warcraft fallen hier Anomalien, die nicht ins Setting, oder ins Gesamtbild sollte ich eher sagen, passen auf.
Im fertigen Spiel sind 3 Fraktionen (oder in dem Fall eher Geheimgesellschaften) spielbar. Die Illuminaten, die Templer und die Drachen. Jede davon hat ihre eigene Ideologie und ihre eigenen Startmissionen und Gebietsmissionen. Die Templer starten in einem Stadtteil von London, die Illuminaten und Drachen waren in den ersten beiden Betas noch nicht spielbar. Allerdings ist bekannt das die Illuminaten sehr kapitalistisch veranlagt sein sollen und in New York starten. Ausserdem haben sie eine Vorliebe für Technik. Die Drachen starten in Seoul und decken somit den 3. Kontinent ab. Die Drachen sind -ACHTUNG SPEKULATION - wohl am naturverbundensten von allen 3 Geheimgesellschaften und lieben das Chaos.
Aber zurück zur Beta.
Der Start verläuft relativ unspektakulär. Wir sehen eine Wohnung. Eine Biene fliegt durch den Fensterspalt herein. Im Hintergrund läuft eine Radioübertragung über irgendeinen Terroranschlag auf das Hauptquartier der Orochigroup in Tokio. Die Biene fliegt weiter und unserem schlafenden Charakter direkt in den Mund. Es folgt eine Sequenz die die Woche zeigt und uns mit.... interessanten Fähigkeiten. "Gestern" kam dann eine nette Dame der Templer vorbei und gibt uns einen Brief. Am "heutigen Tag" folgen wir letztendlich der Einladung.
Es folgt eine Vission in den Ubahnschächten von Tokio das als Tutorial vom Kampfsystem dient und uns die Grundlagen ganz gut vermittelt. Generell finde ich, dass uns Funcom hier nicht zu viel und nicht zu wenig an die Hand nimmt. Weiterführende Tutorials erscheinen sobald es nötig ist in Textform.
Grafik
The Secret World sieht spitze aus. Und das nicht nur für ein MMO sondern auch im Vergleich mit Offline Spielen. Durch volle Kantenglättung, Motion Blur und Tesselation wirkt es einfach Grandios. Aber seht doch selbst:
Oder auch in Form von bewegten Bildern:
Die Sonne und der Mond werfen nru ein milchiges Licht durch den Nebel oder - wenn der Nebel dünner ist - Volle Lichtstrahlen durch die Blätter von Kingsmouth. Der Strand und der Boden sieht durch Tesselation super plastisch aus und auch sonst wirkt alles sehr Atmosphärisch.
Sound
Meine persönliche Meinung ist, dass der Sound sehr stimmig ist. Im Normalfall hält sich die Musik im Hintergrund und die natürlichen Hintergrundgeräusche sind im Vordergrund. Hier mal ein schlürfender Zombie, da mal eine Krähe, dort eine Alarmsirene. Kampfgeräusche und Schüsse. Das krasse Gegenstück dazu bietet die Kampfmusik welche sehr laut und aktionlastig wirkt. Aber durchweg nicht übertrieben.
Auch den Kritikpunkt das die Soundeffekte der Schusswaffen nicht stimmt kann ich nicht teilen. Ich finde sie durchweg ausreichend bis gut so wie sie sind.
Charaktergestaltung
Auf den Charaktereditor gehe ich mal nicht weiter ein, da er nur ein Platzhalter ist, aber in der Form, in der er existiert ist einfach zu wenig Spielraum da.
Allerdings sind schon Tonnenweise Klamotten in London zu kaufen. von 30.000 Pax Roman aufwärts, es dürfte also in der Tat ein Weilchen dauern bis man da alles hat was für einen interessant ist. Wenn der Editor noch ähnliche Züge wie bei anderen MMOs oder wenigstens Age of Conan bekommt. Auch kann man die Kleidung frei wählen, da man die Charakterstärke über Amulette, Ringe oder ähnliches und nicht über Rüstungen an sich definiert. Eine nette Beilage und verhindert das irgendwann 80% mit Rüstungsset XYZ rumrennen.
Aber dabei hört die Charakterentwicklung ja nicht auf. Über die Taste "K" können wir Fähigkeitspunkte frei vergeben und über "N" das "Skillungsrad" aufrufen. Über das Fähigkeitsmenü definiert sich, wie stark die Ausrüstungsgegenstände sein dürfen, die wir anlegen können. Je nachdem wie weit wir eine Kategorie (unter anderem: Blut, Chaos, Elementarmagie, SChrotflinten, Schwerter, Hämmer, Klauen, Sturmgewehre, Pistolen, Kleine Chakras, GRoße Chakras und Astralchakras) ausgeskillt haben. Dabei zählen aber nicht die gesamtvergebenen Punkte sondern nur wie weit die längste Reihe ist.
Das Skillwheel ist eine Weiterentwicklung des Skilltrees und umfasst insgesamt 525 lernbare Skills aus den verschiedenen Waffen und Magiearten. Es wird in aktive (Skills die man benutzen muss) und passive (Skills die andere Skills verstärken und dauerhaft aktiv sind) unterschieden. Davon können allerdings nur 7 Aktive und 7 Passive Skills gleichzeitig ausgerüstet werden.
Diese sogenannten Decks lassen sich allerdings im Ausrüstungsmanager abspeichern sodass ein Wechsel zwischen Nahkämpfer, Tank, Fernkämpfer und Heiler ausserhalb des Kampfes fliegend möglich ist.
Kampfsystem
Das Kampfsystem ist super dynamisch. Das Coolste: Man kann sich beim Casten bewegen was eine unglaubliche und so nicht wirklich dagewesenen Bewegung in die Kämpfe bringt. Bisher laufen die Kämpfe allerdings noch so ab: Waffenressourcen aufbauen, wenn man 5 hat den Finisher von Waffe 1 und 2 reindonnern und dann wieder aufbauen. Zwischen drin noch aus dem AE Effekt der Monster raus und passt.
Achso, das ist auch erwähnenswert: Man kann immer 2 Waffen ausrüsten und diese Fähigkeiten nutzen. Also z.B die Monster zuerst mit dem Hammer niederwerfen und dann mit der Schrotflinte bearbeiten ohne die Waffen zu wechseln.
Bei mir hat sich in der Beta die Kombination Chaos und Schwert beziehungsweise Klauen und Blutmagie etabliert. Es macht einfach einen riesigen Spaß die Gegner mit der Blutmagie auf Entfernung zu beharken und dann im Nahkampf mit Klauen zu zerfetzen. Oder die Nahkampfskillung: Für Einzelziele nehmen wir die magischen Chaosklauen und für Gruppen hauen wir wild mit dem Schwert um uns.
Ich kann auch nicht bestätigen das hinter den Angriffen zu wenig Druck steckt. Ich für mich persönlich wäre es einfach unrealistisch gekommen, wären da viele Effekte und einen riesige Kraft dahinter. Man muss ja auch bedenken: Der Charakter sieht so aus, als hätte er das erste Mal einen Hammer/ein Schwert usw in der Hand und diese Skills die wir hier zu sehen bekommen, sind nunmal die Anfangsskills. Ich glaube das der Druck schon noch mit den Aussenrändern des Skillwheels zunimmt.
Missionen
Es gibt 4 Arten von Missionen: Einmal die Storymissionen, dann die Aktionmissionen, die Sammelmissionen und die Rätselmissionen.
Storymissionen:
Bisher gibts für die Ecke um Kingsmouth rum immer eine. Allerdings ist diese Quest sehr sehr lang. In diesen Storymissionen erfahren wir sehr viel über den Hintergrund der Templer und von Solomon Island. Aber auch hier empfehle ich einen Blick zu riskieren:
Diese Storymissionen sind bisher eine Mischung aus Rätsel und Sammeln. Rätsel sind z.B bei 1:24:42 zu sehen. Und die Passage ab 1:38:50. Da kommt irgendwie VmTB Feeling auf. Grade ab 1:54:00
Aktionmissionen:
Das sind die üblichen Killmissionen die es in jedem MMO nun mal eben gibt. Aber auch das meistert Funcom gelegentlich sehr galant.
Sammelmissionen:
Die klassischen Missionen "Hey, geh mal da und da hin und sammel das und das" Wie das meistens bei The Secret World aussieht, seht ihr hier. Interessant wirds ab 11:02 .
Rätselmissionen:
Mein Highlight und das was The Secret World ausmacht. Rätselmissionen sind Missionen, wo man keine Marker hat und auch sonst wenig Anleitung. Meistens nur ein paar Zeichen. Diese gilt es dann richtig zu deuten. Das heißt jedoch das man schon viel denken muss und diese Missionen meist knackig schwer sind. Und das nicht wegen den Monstern sondern weil man logisch denken muss. Aber es macht richtig Spaß. Endlich mal wieder was zum Denken beim zocken. Endlich mal wieder ein "JA, ENDLICH GESCHAFFT" Erlebnis.
Beispiele sind z.B
der Kingsmouth Code
Etwas Böses:
Oder auch: Schmutzwäsche:
ab der 19. Minute ungefähr. Hintergrund: wir haben eine tote Putzfrau gefunden und auf ihrem Handy war eine Nachricht das wir die versteckte Tastatur bei der Kirchen finden sollen:
Fazit
The Secret World will anders sein und schafft es mit bravur. Großes Plus ist, dass man merkt, dass Funcom sehr viel Liebe und Herzblut da reingesteckt hat und das Rollenspielerherz blüht dabei richtig auf.
Genauso wie Age of Conan damals und heute setzt auch The Secret World mit DirectX 11 Support und dezentem Einsatz von Tesselation ein Meilenstein in Puncto Performance und Grafik. Auch die vielen Grafikartworks die eingebunden sind. z.B bei der Vermisstensuche, den Storyquests, der Quest Kingsmouth Code und nicht zuletzt der Karte machen das Spiel zu einem runden ganzen.
Die Gegend London und Kingsmouth wirken sehr authentisch und ich glaube, dass ich mich gut in dem Flair des Spiels verlieren kann. Die Atmosphäre ist von vorne bis hinten sehr eng und hält mich gut in seinem Bann.
Die Zwischensequenzen vor den Missionen sind sehr gut animiert und schön anzusehen und die Charaktere kommen darin gut zur Geltung. Nur von dem eigenen Charakter würde ich mir ein bisschen mehr Mimik wünschen. vielleicht ein ähnliches System wie in Star Wars? OMG ich würde es genialst finden.
Die Charaktererstellung nach dem Editor überzeugt mich auch und punktet mit einer super Vielfalt und bleibt trotzdem überschaubar.
Die Benutzeroberfläche ist schlicht und modern gehalten, bietet alles was man braucht und bedeckt nicht zu viel. Die Möglichkeit beliebig viele Taschenfenster zu erstellen (wobei sich alle den Gesamtplatz teilen) diese fixieren zu können und so zu Schnellwahlleisten zu machen und benennen zu können ist ein genialer Schachzug und macht die Oberfläche schön flexibel.
Das Kampfsystem ist durch die verschiedenen Decks, die Möglichkeit beim Casten zu laufen und die Möglichkeit 2 Waffen zu tragen sehr flexibel, schnell und dynamisch. Macht sehr viel Spaß und kanns kaum erwarten endlich alle 525 Skills durchzugehen.
Der Wermutstropfen sind noch kleinere Bugs. z.B das manche NPCs noch nicht ansprechbar sind oder Wände optisch verschwinden. Aber es ist auch noch eine Beta. Im Forum klagen einige über out of Memory Abstürze und ähnliches. Die Probleme hatte ich allerdings noch nie.
Auch das Craftingsystem ist mit dem ganzen rumgestacke noch ein bisschen umständlich. Dazu schaut ihr euch am besten das Review Video an.
Mit Bug der verschwundenen Wand (oben) und ohne (unten)
Ein Kleines Review mit bewegten Bildern gibt es auch hier:
Mehr The Secret World Videos gibt es hier:
klick mich
Und ich warte schon Sensüchtig auf The Secret World. Für mich haben sich die 3-4 Jahre des Wartens gelohnt!
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